Kino aus dem Ostseeraum 61. Nordische Filmtage: Das bietet das Lübecker Festival

Kino vor der Kulisse der Hansestadt: die 61. Nordischen Filmtage in Lübeck. Foto: Nordische FilmtageKino vor der Kulisse der Hansestadt: die 61. Nordischen Filmtage in Lübeck. Foto: Nordische Filmtage
Nordische Filmtage

Berlin. Die Nordischen Filmtage machen Lübeck wieder zum Zentrum des nordischen Kinos. Was bieten die 196 Filme des Festivals?

196 Filme in 9 Sektionen, 283 Vorstellungen in 12 Kinosälen und zusammengerechnet 11.454 Minuten Filmkunst: Das verspricht die Festivalstatistik der Nordischen Filmtage, die ab Dienstag, 29. Oktober 2019, zum 61. Mal in Lübeck stattfinden.  

Bis zum Sonntag wird die Hansestadt dann wieder das Zentrum des nordeuropäischen Kinos. Den Eröffnungsfilm liefern Måns Mårlind und Björn Stein, bekannt als Ko-Autoren der Serie „Die Brücke –Transit in den Tod“. In „Feuer und Flamme“ schildern sie das Stockholm des Jahres 1940; in ganz Europa herrscht Krieg, und auch die die Betreiber zweier Vergnügungsparks verstricken sich in unversöhnliche Kämpfe – bis sich zwischen ihren Kindern eine Romeo-und-Julia-Geschichte entspinnt.

Eins weiteres Highlight des Programms ist Mika Kaurismäkis „Meister Cheng“. Als Preisträger internationaler Festivals laufen Roy Anderssons in Venedig ausgezeichnetes Drama „Über die Unendlichkeit“ und Hans Petter Molands Berlinale-Erfolg „Pferde stehlen“. Zwischen den großen Namen sind auch Werke aus entlegenen Filmregionen wie den Färöern, aus Grönland und Sápmi zu entdecken, dem Kulturgebiet der Samen. Eine Retrospektive beleuchtet den Spionagefilm aus dem Ostseeraum von der Stummfilmzeit bis zur Gegenwart. Ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm unterhält den Nachwuchs mit nicht weniger als 18 Lang- und 19 Kurzfilmen

Unter den Beiträgen der Nordischen Filmtage sind neun Preise im Gesamtwert von über 50.000 Euro ausgelobt. Den Hauptpreis stiftet traditionell der NDR, die die Filmtage in seinem Fernsehprogramm für die Daheimgebliebenen mit skandinavischen Filmnächten begleitet.

Nordische Filmtage im NDR-Fernsehen

Die Filme der NDR-Nächte im Überblick
Sonnabend, 26. Oktober, 0.00 Uhr: „Ditte & Louise“, Dänemark 2018, R: Niclas Bendixen, D: Ditte Hansen, Louise Mieritz. 
Sonnabend, 26. Oktober, 1.45 Uhr: „Rache“, Norwegen 2015, R: Kjersti Steinsbø, D: Siren Jørgensen, Frode Winther.
Sonnabend, 26. Oktober, 2.20 Uhr: „Herzstein“, Island/Dänemark 2016, R: Gudmundur Arnar Gudmundsson, D: Bardur Einarsson, Blær Hinriksson, Søren Malling.
Sonnabend, 2. November, 0.45 Uhr: „Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki“. Finnland/Schweden/Deutschland 2016. R: Juho Kuosmanen, D: Jarkko Lahti, Oona Airola.
Sonnabend, 2. November, 2.20 Uhr: „Glaspuppen“. Norwegen 2014, R: Nils Gaup, Mit Stig Henrik Hoff.

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