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Wann läuft „Frozen 2“? „Die Eiskönigin 2“: Disney verlegt den Filmstart nach vorn

Szene aus "Die Eiskönigin 2".  Foto: Walt Disney Animation StudiosSzene aus "Die Eiskönigin 2". Foto: Walt Disney Animation Studios 

Berlin. „Die Eiskönigin 2“ läuft einen Tag früher an als geplant. Disney hat den Filmstart der „Frozen“-Fortsetzung vorverlegt.

Nach sechs Jahren kommt die Fortsetzung des Trickfilms „Die Eiskönigin“ ins Kino. Den Filmstart hat Disney jetzt um einen Tag auf den 20. November vorverlegt.

Welterfolg aus dem Nichts: „Die Eiskönigin“ 

Vor sechs Jahren rollte Disneys „Eiskönigin“ mit solcher Wucht ins Kinderzimmer, dass selbst dem Handel die Luft ausging: Als die Elsa-Kostüme knapp wurden, stiegen die Ebay-Preise auf über 1000 Dollar. Mit Einnahmen von 1,29 Milliarden Dollar wurde das Wintermärchen zum erfolgreichsten Trickfilm aller Zeiten und auch noch zum erfolgreichsten Musical. (Inzwischen ist es auf beiden Positionen vom „König der Löwen“-Remake abgelöst.) „Die Eiskönigin“ gewinnt einen Oscar als bester Animationsfilm; einen zweiten gibt es für den Song „Let it Go“, der ein Eigenleben als Coming-out-Hymne entwickelt. Disney muss seinen Themenparks um eine „Eiskönigin“-Attraktion erweitern. Am Broadway wird eine Bühnenfassung gespielt, eine Eislauf-Show gibt es auch. 


„Die Eiskönigin 2“ soll alle Fragen beantworten

Der massive Erfolg des Kinderfilms hat alle kalt erwischt. Selbst kinoerfahrene Väter wie Ben Affleck und Kevin Costner berichten staunend von der Anna-und-Elsa-Obsession ihrer Töchter. Warum gerade die Geschichte der zwei liebenden Schwestern so einschlägt, ist ja auch schwer zu begreifen – so wie der Film überhaupt Anlass zum Rätseln gibt: Woher beispielsweise hat Arendelles Thronfolgerin die Macht, Eispaläste und Schneemonster zu zaubern? Verfügen auch andere Menschen über magische Kräfte? Bei welcher geheimnisvollen Mission sind die Eltern der Mädchen zu Tode gekommen?

Der Welterfolg lässt viele Fragen offen. Das gibt auch der Produzent Peter Del Vecho zu und verspricht: „Die Eiskönigin 2“ wird Antworten liefern. Am Mittwoch, 20. November, läuft die Fortsetzung an; und ein paar Sequenzen hat Del Vecho der Presse in Berlin bereits präsentiert. Drei Jahre, berichtet er, sind in der Geschichte vergangen, seit Anna und Elsa die Mordanschläge des Ursupators Hans überlebten. Anna hat sich ein glückliches Leben mit ihrer Ersatzfamilie aufgebaut, mit Kristoff, dem Rentier Sven und mit Olaf, dem lebenden Schneemann. Kristoff macht ihr sogar einen Heiratsantrag, wenn auch so unerwartet, das sie ihn überhört. Elsa dagegen wird von einer mysteriösen Stimme gepeinigt, die sie – halb lockend, halb drohend – schließlich mitsamt ihren Freunden zu einem Zauberwald führt.

Woher kommt Elsas Zauberkraft?

Als erster Held erkundet der arglose Schneemann den magischen Hain. An der Nebelwand, die den Ort schützend umgibt, treibt Olaf noch muntere Späße. Wenig später lehren ihn geheimnisvolle Winde das Fürchten. „Die Eiskönigin 2“ macht die Elemente selbst zum Antagonisten. Erde und Luft begehren auf, und das Wasser verschwindet aus Arendelle. In einer spektakulär animierten Sequenz taucht Elsa dann in finstere Meerestiefen hinab, um es mit einem ganz aus Wasser bestehenden Ross aufzunehmen. Der Tonfall ist bei alledem so düster wie im Original, die Farbpalette wird trotzdem wärmer: Nachdem Elsa im ersten Teil den Eiszauber mitten im Sommer startete, herrscht im Zauberwald der Fortsetzung Herbst.

Die Reise in den Wald führt Anna und Elsa auch zu den eigenen Ursprüngen. Das Geheimnis von Elsas Zauberkraft liegt wohl in der Vergangenheit ihres Vaters begründet. Hinweise auf die mythische Vorgeschichte formuliert ein Song, den die Mutter den Prinzessinnen schon am Kinderbett vorgesungen hat: Eine Rückblende zeigt die Mädchen auf dem Schoß der Königin. Ihr Schlaflied begleitet den Film über mehrere Sequenzen; vielleicht ist er das neue „Let it Go“. Geschrieben wurde es jedenfalls, genau wie die Lieder der ersten „Eiskönigin“, vom Oscar-prämierten Paar Robert Lopez und Kristen Anderson-Lopez; auch sonst wurde das Team des ersten Teils übernommen, vom Regie-Duo Jennifer Lee und Chris Buck bis hin zu den Synchronstimmen. Beim Abspann wollen sie alle Lücken der ursprünglichen Geschichte gefüllt haben. Wer dann immer noch Fragen hat, kann sich mit Olafs Worten trösten: „This will all make sense, when I am older“, singt er im Refrain seiner Solo-Nummer: Wenn ich mal groß bin, dann hat alles seinen Sinn.

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Eiskönigin 2: Elsa und das Wasserpferd. Foto: Disney
Eiskönigin 2: Anna und Elsa als Kinder auf dem Schoß der Mutter. Foto: Disney
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Elsas Eiszauber in Eiskönigin 2. Foto: Disney
Eiskönigin 2: Anna und Olaf. Foto: Disney
Eiskönigin 2: Elsa hört eine beunruhigende Stimme. Foto: Disney
Eiskönigin 2: Elsa, Anna, Kristoff, Olaf und Sven. Foto: Disney


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