Neu im Kino Udo Jürgens, Joker und das Fack-ju-Team: Die Oktober-Filmstarts

Fack ju, Privatsphäre:  Frederick Lau, Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Wotan Wilke Möhring, Jella Haase, Karoline Herfurth und Jessica Schwarz. Foto: Constantin/Lucia FaraigFack ju, Privatsphäre: Frederick Lau, Elyas M'Barek, Florian David Fitz, Wotan Wilke Möhring, Jella Haase, Karoline Herfurth und Jessica Schwarz. Foto: Constantin/Lucia Faraig 

Berlin. Bora Dagtekin trommelt die Fackers noch einmal zusammen. Das Udo-Jürgens-Musical läuft an, und der „Joker“ startet

James Cameron rollt die Terminator-Saga neu auf. Katharina Thalbach singt: „Ich war noch niemals in New York“. Die Fack-ju-Göhte-Stars legen eine neue Komödie vor, und Joaquin Phoenix definiert den Joker neu. Über diese Oktober-Filmstarts werden wir reden.

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„Ich war noch niemals in New York“


Über fünf Millionen Zuschauer haben das Musical „Ich war noch niemals in New York“ seit der Premiere vor zwölf Jahren gesehen. Damals lebte Udo Jürgens (1934-2014) noch, um dessen Lieder herum die Geschichte dreier ungleicher Paare auf einem Kreuzfahrtschiff geschrieben wurde. 

Regina Ziegler – die Frau hinter der Udo-Jürgens-Filmbiografie „Der Mann mit dem Fagott“ – bringt den Stoff als bonbonfarbenes Vergnügen nun auch auf die Leinwand. Das Drehbuch folgt zumindest grob dem Bühnentext. Und mit Philipp Stölzl führt ein Mann Regie, der sowohl für die Leinwand als auch für die Opernbühne gearbeitet hat und damit in beiden Welten zuhause ist. Die Besetzung der Komödie ist ein Who-is-who der deutschen Filmszene : Heike Makatsch, Katharina Thalbach, Moritz Bleibtreu und – als angejahrter Eintänzer das perfekte Typecasting – Uwe Ochsenknecht.

„Ich war noch niemals in New York“ startet am 17. Oktober.

Fack ju, Privatsphäre: „Das perfekte Geheimnis“


Sieben Freunde legen die Handys auf den Tisch und teilen – ohne Rücksicht auf Verluste – alle eingehenden Nachrichten. „Fack ju, Göhte“-Regisseur Bora Dagtekin versammelt seine Stamm-Fackeres Elyas M‘Barek, Jella Haase und Karoline Herfurth zu einer neuen Komödie.

„Das perfekte Geheimnis“ startet am 31. Oktober.

Zurück auf Anfang: „Terminator 6: Dark Fate“


James Cameron greift seine Action-Reihe dort auf, wo er sie verlassen hatte: „Terminator 6“ ignoriert als direkte Fortsetzung von Teil 2 alle späteren Filme – und vereint Schwarzenegger wieder mit Linda Hamilton und John Connors einstigem Kinderdarsteller Edward Furlong. Cameron übernimmt Buch und Produktion; Regie führt Tim Miller („Deadpool“).

„Terminator 6: Dark Fate“ startet am 24. Oktober.

Will trifft Smith: „Gemini Man“


Will Smiths Name steht zweimal auf dem Plakat von Ang Lees Sci-Fi-Thriller. Plausibel: Smith spielt nicht nur einen alternden Killer, sondern dank Computertechnik auch den Antagonisten, einen Klon seines jugendlichen Ichs.

„Gemini Man“ kommt am 3. Oktober ins Kino.

It's Halloween! „Scary Stories to Tell in the Dark“


Gespensterhaus-Horror zum Halloween-Fest: Im Jahr 1969 stolpert eine Gruppe Teenager in ein verlassenes Anwesen mit dunkler Geschichte. Die Aufzeichnungen einer ehemaligen Bewohnerin entwickeln unheilvolle Kräfte. Für die finsteren Qualitäten dieser Geschichte verbürgt sich Guillermo del Toro als Produzent.

„Scary Stories to Tell in the Dark“ startet am 31. Oktober.

Joaquin Phoenix ist der „Joker“


Jack Nicholson und Jared Leto haben ihn gespielt, Heath Ledger wurde für die Rolle sogar postum mit dem Oscar ausgezeichnet: Der Joker ist einer der profiliertesten Schurken der Filmgeschichte. Nun bekommt er einen Solo-Film, der die Ursprünge seines bösen Gelächters ausbreitet: Bevor Arthur Fleck als Joker zum Gegenspieler Batmans wird, lebt er hier mit seiner Mutter in einer schäbigen Wohnung, getrieben von der Sehnsucht nach einer Karriere als Bühnenkomiker. Nach dem Verlust seines Therapieplatzes beginnt für den Außenseiter ein Weg in den seelischen Abgrund. Die Titelrolle übernimmt mit Joaquin Phoenix ein schauspielerisches Großgewicht. Mit Erfolg: Nachdem Ledger in „The Dark Knight“ den ersten Schauspiel-Oscar für eine Superhelden-Darstellung gewonnen hat, wurde Phoenix‘ „Joker“ in Venedig als bester Film ausgezeichnet. 

„Joker“ startet am 10. Oktober.

Pflichtprogramm: „Deutschstunde“


Die NS-Zeit stürzt einen Jungen in einen schweren Loyalitätskonflikt: Hält er zu seinem Patenonkel, den von den Nazis verfemten Maler Max Nansen? Oder zu seinem Vater, der das über Nansen verhängte Arbeitsverbot überwacht? Nach Siegfried Lenz‘ gleichnamigen Bestseller erzählt Christian Schwochow einen Historienfilm über Untertanen-Mentalität und den Widerstreit von blinder Pflichterfüllung und individueller Verantwortung.

„Deutschstunde“ kommt am Tag der Deutschen Einheit ins Kino.

Cannes-Sieger „Parasite“


Eine arbeitslose Familie unterwandert im Gewand der Dienstboten einen Upperclass-Haushalt. Bong Joon-hos virtuose und bitterböse Satire wurde in Cannes als bester Film ausgezeichnet und geht für Südkorea ins Oscar-Rennen.

„Parasite“ kommt am 17. Oktober ins Kino.


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