Korrigierte Sicht auf Kalkriese Varusschlacht-Forscher: "Wir stehen am Anfang, nicht am Ende"

Jahrelang vermarkteten die Betreiber von "Museum und Park Kalkriese" diese rekonstruierte Anlage als Schutzwall, hinter dem sich Germanen versteckten, um den Heertross der Römer zu attackieren. Bei dieser Deutung war viel Phantasie dabei. Dem Stand der Forschung entspricht sie nicht. Foto: Imago/MuP KalkrieseJahrelang vermarkteten die Betreiber von "Museum und Park Kalkriese" diese rekonstruierte Anlage als Schutzwall, hinter dem sich Germanen versteckten, um den Heertross der Römer zu attackieren. Bei dieser Deutung war viel Phantasie dabei. Dem Stand der Forschung entspricht sie nicht. Foto: Imago/MuP Kalkriese
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Osnabrück. Der Wall war keiner der Germanen, die Zahl der Funde bleibt begrenzt: In der Fachwelt mehren sich Zweifel, ob die Ausrufung von Kalkriese zum Ort der Varusschlacht nicht voreilig war. Die Forschung stehe erst am Anfang, nicht am Ende, sagt der wissenschaftliche Leiter im Interview.

Kalkriese als Schauplatz der Varusschlacht? Archäologen sind sich nicht mehr so sicher. Sie sprechen heute von einem "Varusereignis" oder sagen lieber "Kampfplatz" statt Schlachtfeld. Auch der Wall, der den Besuchern im Landkreis Osnabrück

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