"Der Goldene Handschuh" Hamburger Polizei zeigt Tatortfotos: So sah Fritz Honkas Wohnung aus

Von Christian Ströhl und dpa

Jonas Dassler spielt den Serienkiller Fritz Honka in der  "Der goldene Handschuh". Foto: dpa/Gordon Timpen/2018 bombero/BerlinaleJonas Dassler spielt den Serienkiller Fritz Honka in der "Der goldene Handschuh". Foto: dpa/Gordon Timpen/2018 bombero/Berlinale

Hamburg. In den Film-Hype rund um die Geschichte des Hamburger Serienmörders Fritz Honka ist nun auch die Polizei eingestiegen.

Die Hamburger Polizei hat auf Facebook Tatortfotos aus der Wohnung des Serienmörders Fritz Honkas veröffentlicht. 

Im Polizeimuseum der Hansestadt sind die Originalrequisiten zu einem der spektakulärsten Fälle der jüngeren Hamburger Kriminalgeschichte ausgestellt, wie die Polizei auf Facebook und Twitter mitteilte. Unter anderem sind die originale Tatortskizze, Fotos aus der Spurenmappe, Bekleidung der Opfer sowie der "Fuchsschwanz", ein mutmaßliches Tatwerkzeug Honkas, zu besichtigen.  

Verfilmung bei Berlinale

Die Kneipe Zum goldenen Handschuh. Foto: imago/Joko

Honka hatte in den 70er Jahren in Hamburg mehrere Frauen getötet. Er wurde 1976 wegen Mordes und Totschlags – begangen im Zustand verminderter Schuldfähigkeit – zu insgesamt 15 Jahren Haft verurteilt und starb 1998. 

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Der wegen vierfachen Frauenmordes angeklagte Wachmann Fritz Honka sitzt 1976 auf der Anklagebank eines Hamburger Schwurgerichtes. Foto: dpa/Heidtmann

Nach dem Roman von Heinz Strunk zu den Geschehnissen hatte jetzt die Verfilmung "Der Goldene Handschuh" von Regisseur Fatih Akin Premiere auf der Berlinale. Der Film kommt nächsten Donnerstag bundesweit in die Kinos.  

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Expertenrat der Polizei

Auch das Akin-Filmteam holte sich beim Nachbau der Honka-Wohnung für den Kinofilm Rat bei Experten der Polizei. "In mehrstündiger, akribischer Detailarbeit unterstützte unser Polizeimuseum die Requisiteurin des Films und lieferte umfangreiches Fotomaterial, stellte Exponate zu Verfügung", hieß es. 

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