Kommune hofft auf mehr Besucher Städtische Museen in Dortmund verzichten auf Eintritt

Für lau: Das Dortmunder Hoesch-Museum will vor allem bei jungen Gästen beliebter werden. dpa/Bernd ThissenFür lau: Das Dortmunder Hoesch-Museum will vor allem bei jungen Gästen beliebter werden. dpa/Bernd Thissen

Dortmund. Ab dem 1. Januar verlangen die städtischen Museen in Dortmund keinen Eintritt mehr für ihre Dauerausstellungen.

Die Museen sollen zu Treffpunkten und Orten der Begegnung werden, sagte eine Sprecherin der Stadt. „Darum gehen die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund ihren bereits beschrittenen Weg zur Öffnung und Belebung der Häuser konsequent weiter.“ Der Rat der Stadt hatte die veränderte Entgeltordnung Mitte November beschlossen. 

Ohne zu bezahlen kommen Besucher in das Museum Ostwall, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das Brauerei-Museum, das Hoesch-Museum, das Westfälische Schulmuseum, das Kindermuseum Adlerturm und nach der Wiedereröffnung auch in das Naturkundemuseum, das derzeit saniert wird. Alle Häuser hatten 2017 zusammengenommen mehr als 110 000 Besucher in Dauer- und Wechselausstellungen.

Erfolg in Essen

Im Essener Folkwang Museum zahlen Besucher seit Juni 2015 nichts für die Dauerausstellung mit berühmten Gemälden von van Gogh, Renoir und Gauguin. Mehr als doppelt so viele Besucher als zuvor kämen jährlich, teilte das Museum mit. Die entgangenen Einnahmen gleicht die Krupp-Stiftung fünf Jahre lang aus.Weniger junge Besucher

Auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet am Eintritt: Von April 2019 an haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt in die 18 Museen. Die Zahl der minderjährigen Besucher gehe jedes Jahr um rund 7400 zurück, hatte der LWL erklärt. Die entfallenden Einnahmen von jährlich 636 000 Euro sollen durch höhere Ticketpreise für Erwachsene ausgeglichen werden. 

Orte der Begegnung

Die Museen sollten zu Treffpunkten und Orten der Begegnung werden, sagte eine Sprecherin der Stadt. „Darum gehen die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund ihren bereits beschrittenen Weg zur Öffnung und Belebung der Häuser konsequent weiter.“ Der Rat der Stadt hatte die veränderte Entgeltordnung Mitte November beschlossen.

Ohne zu bezahlen kommen Besucher in das Museum Ostwall, das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das Brauerei-Museum, das Hoesch-Museum, das Westfälische Schulmuseum, das Kindermuseum Adlerturm und nach der Wiedereröffnung auch in das Naturkundemuseum, das derzeit saniert wird. Alle Häuser hatten 2017 zusammengenommen mehr als 110 000 Besucher in Dauer- und Wechselausstellungen.

Im Essener Folkwang Museum zahlen Besucher seit Juni 2015 nichts für die Dauerausstellung mit berühmten Gemälden von van Gogh, Renoir und Gauguin. Mehr als doppelt so viele Besucher als zuvor kämen jährlich, teilte das Museum mit. Die entgangenen Einnahmen gleicht die Krupp-Stiftung fünf Jahre lang aus.

Weniger junge Besucher

Auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet am Eintritt: Von April 2019 an haben Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freien Eintritt in die 18 Museen. Die Zahl der minderjährigen Besucher gehe jedes Jahr um rund 7400 zurück, hatte der LWL erklärt. Die entfallenden Einnahmen von jährlich 636 000 Euro sollen durch höhere Ticketpreise für Erwachsene ausgeglichen werden. 


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN