Dokumentarfilmfestival Festival-Chefin von DOK Leipzig: Frauenquote ist ein Erfolg

Von dpa

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Leipzig. Das DOK-Filmfestival macht sich für Geschlechtergerechtigkeit stark. In diesem Jahr wurde die Frauenquote eingeführt. Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen.

Die Einführung einer Frauenquote beim Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig ist aus Sicht der Direktorin ein Erfolg. Das Ziel von mindestens 40 Prozent Filmen unter weiblicher Regie im Deutschen Wettbewerb sei sogar übertroffen worden, sagte Leena Pasanen zur Eröffnung von DOK Leipzig am Montagabend.

Das Festival hatte die Quote in diesem Jahr eingeführt. Die Zeit sei reif, sich als Kulturinstitution für Geschlechtergerechtigkeit stark zu machen, erklärte die Festivaldirektorin.

Als Eröffnungsfilm des 61. Dokumentarfilmfestivals war „Meeting Gorbachev“ ausgewählt worden. Die Regisseure Werner Herzog und André Singer haben darin den ehemaligen sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow porträtiert.

DOK Leipzig steht in diesem Jahr unter dem Motto „Fordert das Unmögliche“. In den Sonderreihen liegt der Schwerpunkt auf Filmen, die Umbrüche und Hoffnungen in Vergangenheit und Gegenwart thematisieren. Bis zum 4. November werden insgesamt 306 Filme aus 50 Ländern gezeigt.

Nach Angaben der Festivalleitung werden Preisgelder in Höhe von mehr als 78.000 Euro vergeben. Im Vorjahr hatte die Summe 73.500 Euro betragen. Insgesamt werden 22 Preise - und damit einer mehr als 2017 - verliehen.


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