Kommentar: Münzschatzfund Hobby für die Ewigkeit

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Münzen aus dem Münzschatz am Niederrhein liegen auf einem Stofftuch. Zwei Finder haben eine große Menge Münzen aus dem 4./5. Jahrhundert mit Detektoren entdeckt. Foto: dpa( Christophe GateauMünzen aus dem Münzschatz am Niederrhein liegen auf einem Stofftuch. Zwei Finder haben eine große Menge Münzen aus dem 4./5. Jahrhundert mit Detektoren entdeckt. Foto: dpa( Christophe Gateau

Osnabrück. Welch kluger Schachzug der Facharchäologen, seit einigen Jahren Laien zu Schatzsuchern auszubilden. Die können nun im Idealfall erkennen, ob ein rostiges Metallstück Schrott ist oder von geschichtlichem Wert – ein Kommentar.

Einen Schatz zu finden ist ein uralter Kindertraum, der auch Erwachsene in Atem hält, wie TV-Dokus regelmäßig demonstrieren. Es bleibt nicht nur ein Traum, wie die zahlreichen und spektakulären Funde der letzten Jahre belegen. Auch wenn der Lohn meist nicht aus Reichtümern besteht, sondern aus historischer Finderehre: Immer mehr Menschen suchen nach Zeugnissen der Vergangenheit mehr Menschen buddeln im Erdreich. Weil leicht erhältliche Metalldetektoren die Suche erleichtern, aber auch weil Archäologen uralten Epochen und ihren Überbleibseln immer spannendere Erkenntnisse abringen.

Mit einem guten Fund kann man als Hobby-Archäologe in die Geschichte eingehen – wer träumt nicht auch davon? Welch kluger Schachzug der Fachleute, seit einigen Jahren Laien zu Schatzsuchern auszubilden. Die können nun im Idealfall erkennen, ob ein rostiges Metallstück Schrott ist oder von geschichtlichem Wert. Auch das hat die Fundquoten verbessert, wie nun der entdeckte spätrömische Münzschatz am Niederrhein zeigt. Warum das Geld einst versteckt wurde, werden Archäologen womöglich eines Tages systematischer beantworten können. Also: fleißig weitersuchen!


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