Stephen Kings Klassiker "Friedhof der Kuscheltiere" kommt zurück – der Trailer

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Church ist wieder da: Mit der Katze fängt im "Friedhof der Kuscheltiere" alles an. 2019 kommt der Stephen-King-Klassiker ins Kino zurück. Foto: Paramount/Kerry HayesChurch ist wieder da: Mit der Katze fängt im "Friedhof der Kuscheltiere" alles an. 2019 kommt der Stephen-King-Klassiker ins Kino zurück. Foto: Paramount/Kerry Hayes

Berlin. "Friedhof der Kuscheltiere" kommt 2019 neu ins Kino. Der Trailer zum Stephen-King-Film wird millionenfach abgerufen.

Nach der Neuverfilmung des Horrorklassikers "Es" (2017) kehrt ein weiterer Stephen-King-Erfolg zurück auf die Leinwand: 30 Jahre nach dem ersten Film startet im April 2019 eine neue Fassung von "Friedhof der Kuscheltiere".

Friedhof der Kuscheltiere (2019): Jason Clarke und John Lithgow. Foto: Paramount/Kerry Hayes

Wovon handelt "Friedhof der Kuscheltiere"?

Stephen Kings Roman, erschienen 1983, handelt von einer Familie, die hinter ihrem neuen Haus einen improvisierten Friedhof entdeckt. Hier bestatten die Jungs und Mädchen des Orts ihre toten Haustiere; der Originaltitel "Pet Sematary" übernimmt die falsche Schreibweise der Kinder. Ein Nachbar warnt vor dem Ort, dem seit indianischen Zeiten magische Kräfte nachgesagt werden. Das bestätigt sich, als die Katze der Familie überfahren wird. Nach einer Nacht auf dem "Pet Semarary" kehrt sie zurück – lebendig, aber auch durch und durch böse. Dann wird auch der Sohn des Hauses überfahren. In seinem Schmerz beschließt der Vater, das magische Ritual noch einmal durchzuführen. Mit üblen Folgen. 

Der Roman beschwört sprichwörtlich die Angst vor den Leichen im Keller; mit dem Hinweis auf Amerikas Ureinwohner bekommt der Stoff auch eine zeitkritische Dimension. 1989 verfilmte Mary Lambert das Buch zum ersten Mal, King hatte damals einen Gastauftritt als Priester. (Wie heißt die Angst vor Clowns? Fakten zu Stephen Kings "Es")


Stephen-King-Nostalgie als Geldmaschine

Das Publikum scheint bereit für die Rückkehr der Toten: Binnen 24 Stunden wurde der Trailer des neuen "Friedhof der Kuscheltiere" auf YouTube über drei Millionen Mal abgerufen. Das passt zu einer Filmlandschaft, in der vor allem Kings alte Stoffe nachgefragt werden und auch die Netflix-Hommage "Stranger Things" mit 80er-Jahre-Nostalgie punktet. 

Der King-Neustart "Der dunkle Turm" (2017) dagegen enttäuschte die Erwartungen; trotz Stars wie Idris Elba und Matthew McConaughey spielte die King-Adaption mit einem Budget von immerhin 60 Millionen Dollar nur 113 Millionen ein. Andy Muschiettis Neuauflage von "Es" wurde im selben Jahr zum Blockbuster. Halb so teuer wie "Der dunkle Turm" verdiente das 80er-Revival über 700 Millionen Dollar und ist damit die einträglichste aller King-Adaptionen, auch inflationsbereinigt. "Es" gilt sogar als erfolgreichster Horrorfilm überhaupt, allerdings nur nach absoluten Zahlen. ("Der Exorzist" hat seit 1973 über 440 Millionen Dollar eingespielt, was heute einer Kaufkraft jenseits der Milliardengrenze entspricht.) 

"Pet Sematary" vs "It: Chapter Two"

"Der Friedhof der Kuscheltiere" geht mit Stars wie Jason Clarke ("Zero Dark Thirty") und John Lithgow ins Rennen. Regie führen Kevin Kölsch und Dennis Widmyer, die zusammen schon den Horrorfilm "Starry Eyes" (2014) inszeniert haben. Ihr erstes Big-Budget-Projekt tritt gegen eine mächtige Konkurrenz an: Fünf Monate nach dem "Kuscheltier"-Start am 5. April 2019 folgt Muschiettis "Es"-Fortsetzung "It: Chapter Two".  (Michael Myers ist zurück: Was der neue "Halloween" alles ändert) 




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