Streit um Urheberrecht Steven Tyler will Aerosmith-Songs bei Trump-Events nicht mehr hören

Von dpa

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Aerosmith-Frontmann Steven Tyler. Foto: Jörg Carstensen/dpaAerosmith-Frontmann Steven Tyler. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Los Angeles. Aerosmith-Frontmann Steven Tyler sieht Verstöße gegen das Urheberrecht – und zieht gegen Trump juristisch zu Felde.

Aerosmith-Frontmann Steven Tyler (70) hat US-Präsident Donald Trump erneut aufgefordert, die Songs seiner Band nicht bei politischen Auftritten zu spielen. Die Verwendung der Musik erwecke den falschen Eindruck, der Sänger unterstütze Trumps Präsidentschaft, heißt es in einem Unterlassungsbrief von Tylers Anwältin, aus dem mehrere US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) zitierten. Zuvor waren im Internet Aufnahmen von einer Kundgebung Trumps in West Virginias Hauptstadt Charleston veröffentlicht worden, bei der das Lied "Livin' on the Edge" gespielt wurde.

Bereits 2015 hatte sich Tyler zwei Mal über seine Anwältin darüber beschwert, dass Trump – damals noch Präsidentschaftsbewerber – seine Musik bei Wahlkampfauftritten verwendet hatte. Damals ging es um den Song "Dream On". Dass der Präsident sich wiederholt über das Urheberrecht hinwegsetze, mache die Sache "noch ungeheuerlicher", heißt es in dem aktuellen Schreiben.

Tyler selbst äußerte sich auf seinem Twitter-Kanal und schrieb, dass sein Unmut nichts mit seiner persönlichen politischen Gesinnung zu tun habe. "Bereits vor dem Amtsantritt der derzeitigen Führung habe ich dafür gekämpft, Urheberrechte und Songwriter zu beschützen", so der Musiker. 



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