„Drehen erotischer Szenen ist schwer“ Regisseur Buck begrüßt ausdrücklich die #Metoo-Debatte

Von afp

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Die #Metoo-Debatte schlug hohe Wellen. Foto: dpa/Britta PedersenDie #Metoo-Debatte schlug hohe Wellen. Foto: dpa/Britta Pedersen

München. Der Regisseur Detlev Buck hat sich kritisch über Reaktionen in der Filmbranche auf die zuletzt bekannt gewordenen sexuellen Übergriffe geäußert.

„Ich habe von einem Set in England gehört, an dem man sich nicht länger als 15 Sekunden still angucken darf, denn dann ist es ‚offending‘“ - der englische Ausdruck für beleidigend oder kränkend, sagte der 55-Jährige dem Magazin „Playboy“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch.Zugleich begrüßte Buck ausdrücklich die #Metoo-Debatte und ihre Enthüllungen: „Ich finde gut, dass das jetzt auf dem Tisch ist.“ Herausfordernd sei aber der Umgang damit bei Dreharbeiten.“Als die Debatte gerade am höchsten war, musste ich eine Sexszene drehen und habe mir überlegt: Wie macht man das jetzt?“, sagte Buck. „Muss man da Anwälte dabei haben? Ich habe mir tausend Gedanken gemacht - in den heutigen Zeiten eine erotische Szene zu drehen, ist wahnsinnig schwer.“

Das Schlagwort #MeToo ist Symbol einer weltweiten Bewegung, die auf sexuelle Belästigungen und sexuelle Übergriffe aufmerksam macht.


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