24 zusätzliche Projekte Europäisches Kulturerbe soll erweitert werden

Unter den Projekten, die eine Förderung erhalten sollen, ist unter anderem die Unesco-Welterbestätte Völklinger Hütte. Das Bild zeigt die Arbeit „Scratching the Surface“ des Künstlers Vhilis, die dort 2015 ausgestellt wurde. Archivfoto: dpa/Oliver DietzeUnter den Projekten, die eine Förderung erhalten sollen, ist unter anderem die Unesco-Welterbestätte Völklinger Hütte. Das Bild zeigt die Arbeit „Scratching the Surface“ des Künstlers Vhilis, die dort 2015 ausgestellt wurde. Archivfoto: dpa/Oliver Dietze

kna Berlin Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) fördert im Europäischen Kulturerbejahr weitere 24 Projekte.

„Viele Projektträger der bisher rund 40 vom Bund geförderten Vorhaben füllen mit ihrem Engagement, ihren Ideen und Initiativen dieses Europäische Kulturerbejahr mit Leben. Dazu tragen sie mit einem ebenso vielfältigen wie eindrucksvollen Programm bei“, sagte Grütters am Montag in Berlin.

Unter den Projekten, die eine Förderung erhalten sollen, sind in diesem Jahr etwa die Jugendakademie „Europa und die Industriekultur“ der Unesco-Welterbestätte Völklinger Hütte, das Vermittlungs- und Netzwerkprojekt der Gemeinde Jork und Samtgemeinde Lühe „Der Hollerweg im Alten Land: Den Anfang verstehen, das Erbe erleben“ und ein Modellprojekt des Deutschen Fachwerkzentrums in Quedlinburg, „Sharing Heritage – Sharing Work – Sharing Community“.

Insgesamt stehen den Angaben nach zur Umsetzung des Europäischen Kulturerbejahres im Haushalt der Kulturstaatsministerin 7,8 Mio. Euro bereit, mit denen mehr als 60 Projekte gefördert werden.

Die Europäische Kommission hat das Kulturerbejahr unter dem Motto „Sharing Heritage“ (übersetzt „Erbe teilen)“ ausgerufen. Es soll zwischen den EU-Mitgliedstaaten Brücken schlagen und den Blick auf europäische Gemeinsamkeiten lenken. Außerdem soll das Bewusstsein für die soziale und wirtschaftliche Bedeutung des kulturellen Erbes geschärft werden.


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