Erinnerungsstücke Ausstellung in Irland: Neuer Blick auf Kurt Cobain

Von dpa

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Newbridge. Er war einer der Superstars der 90er Jahre: Grunge-Ikone Kurt Cobain. Mit dem gewaltigen Ruhm aber hatte er immer seine Probleme. Eine Ausstellung vermittelt jetzt Einblicke in die Welt des Musikers abseits des Rampenlichts.

Der Kindheit und Jugend des legendären Nirvana-Sängers Kurt Cobain können Besucher in einer Ausstellung in Irland nachspüren.

Die Schau „Growing Up Kurt Cobain“ im Museum of Style Icons in Newbridge zeigt Kindheitsfotos und private Gegenstände wie Kleidungsstücke, Zeichnungen und handgeschriebene Songtexte des 1994 verstorbenen Grunge-Rock-Stars. Sie dauert bis zum 30. September.

Seiner Schwester zufolge war Cobain „kindisch, albern und süß“, bevor er berühmt wurde. Das sagte Kim Cobain bei der Eröffnung der Ausstellung der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. Auch Mutter Wendy O'Connor und Tochter Frances Bean Cobain waren nach Newbridge gekommen.

„Ich glaube, es zeigt, wer er wirklich war, die echte Person im Innern, bevor er berühmt wurde“, sagte seine Mutter. Cobain hatte sich 1994 im Alter von 27 Jahren das Leben genommen. Er litt unter Drogensucht und psychischen Problemen. Sie habe ihn gewarnt, als er ihr zum ersten Mal den Song „Smells Like Teen Spirit“ vorspielte, der ihn weltberühmt machte. „Ich sagte ihm, er könne nicht damit umgehen, ich hatte eine Heidenangst um ihn. Es explodierte einfach“, sagte O'Connor.

Seine Tochter Frances Bean war noch nicht einmal zwei Jahre alt, als Cobain starb. „Er ist nicht zu umgehen in meinem Leben“, sagte sie. Mit der Ausstellung in Irland will Cobains Familie die Bedeutung seiner irischen Wurzeln für sein Leben und seine Kunst würdigen.


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