Grellfarben Mein liebster Bergman-Film: "Schreie und Flüstern"

Von Tobias Sunderdiek

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Szene aus „Schreie und Flüstern“ mit Liv Ullmann. Foto: imago/United Archives

Screams and whisper Screams and whisper SWE 1972 Director Ingmar Bergman Liv Ullman UnitedArchives00005136Szene aus „Schreie und Flüstern“ mit Liv Ullmann. Foto: imago/United Archives Screams and whisper Screams and whisper SWE 1972 Director Ingmar Bergman Liv Ullman UnitedArchives00005136

Osnabrück. "Schreie und Flüstern" (1972) ist nicht nur ein Ingmar Bergman-Film, der all seine bevorzugten Themen bündelt, also Tod, Verzweifelung und Sinnsuche, es ist auch einer der visuell anspruchsvollsten des Regisseurs.

Das im 19. Jahrhundert spielende Drama um den Tod einer von drei Schwestern (Liv Ullmann, Harriet Andersson und Ingrid Thulin) erinnert an Anton Tschechow und August Strindberg, dem Lieblingsautor Bergmans. Fast ausschließlich bewegen sich die meist weiß gekleideten Frauen vor knallroten Wänden. Die Kameraarbeit von Bergmans bevorzugten Kameramann Sven Nykvist wurde für seine farbintensiven Bilder mit einem Oscar ausgezeichnet. Zu Recht. Wie meist bei Bergman, ist auch dieser Film aufgeladen mit Symbolen,dabei aber zugleich grellfarben wie subtil. Oder wie Francois Truffaut schrieb: "Ein wahrhaft geschriener und geflüsteter Film".


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