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Nach Han-Solo-Misserfolg Fachportal: Disney legt Star-Wars-Storys auf Eis

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Nicht erfolgreich genug: Nach dem verhaltenen Start von "Solo: A Star Wars Story" legt Disney dem "Collider" zufolge die kommenden Anthologie-Filme auf Eis. Foto: Lucasfilm/Jonathan OlleyNicht erfolgreich genug: Nach dem verhaltenen Start von "Solo: A Star Wars Story" legt Disney dem "Collider" zufolge die kommenden Anthologie-Filme auf Eis. Foto: Lucasfilm/Jonathan Olley

Berlin. Wegen des Misserfolgs von "Solo: A Star Wars"-Story: Disney legt angeblich die "Star Wars Anthology"-Filme auf Eis.

Seit der "Episode VII: Die dunkle Bedrohung" schickt Disney jedes Jahr einen neuen Film aus dem Sci-Fi-Universum ins Kino - und bislang schien die Marke nicht scheitern zu können. Mit "Solo: A Star Wars Story" scheint das Erfolgskonzept aber zu wackeln. (Aus Han wird "Solo": Was bei dem Star-Wars-Film schief lief)

Fachblatt: Vorerst keine neuen Anthology-Filme

"Solo: A Star Wars Story" ist nach "Rogue One" der zweite so genannte Anthology-Film. Unter diesem Label fasst Disney für sich stehende Sternenkrieg-Abenteuer zusammen, die außerhalb der großen Trilogien erzählt werden. Erst vor kurzem hatte das Fachblatt "Variety" berichtet, dass zwei weitere dieser Filme in Planung seien; einer soll demnach dem Jedi Obi-Wan Kenobi gewidmet sein, der andere dem Kopfgeldjäger Boba Fett. Dem Filmportal "Collider" zufolge liegen beide Projekte jetzt allerdings auf Eis. ("Die Fans hätten es gehasst": Georga Lucas' "Whills"-Storyline)

"Solo"-Misserfolg steht Obi-Wan und Boba Fett im Weg

Dem "Collider" zufolge, der sich auf Produktionsinsider beruft, sind die vergleichsweise schlechten Zahlen von "Solo: A Star Wars Story" der Grund für die Umplanung. Vier Wochen nach seinem Start hat der Film weltweit 350 Millionen Dollar eingespielt; die einheimischen Einnahmen liegen bei gut 200 Millionen Dollar. "Rogue One"  hatte nach vier Wochen mehr als das Doppelte davon eingespielt und ist inzwischen in die Liga der Milliarden-Dollar-Filme aufgestiegen. Disney hat die Produktionskosten von "Solo" nicht publik gemacht, einem "Forbes"-Bericht zufolge könnten sie bei 275 Millionen Dollar liegen. Wegen der gewaltigen Werbekosten, die im Budget nicht mitgezählt werden, müssen Blockbuster ein Vielfaches ihres Etats einspielen, um als Erfolg zu gelten.

Die Unglücksgeschichte des Han-Solo-Films

Der aktuelle Anthology-Film war auch deshalb ein Wagnis, weil er den Fans mit Han Solo einen zentralen Charakter in neuer Besetzung vorstellte. Für die Jugendgeschichte des Helden hatte Alden Ehrenreich die Rolle von Harrison Ford übernommen. Die Produktion stand unter keinem guten Stern. Ehrenreich wurde dem „Hollywood Reporter“ zufolge nach Drehbeginn ein Schauspiel-Coach an die Seite gestellt. Und nachdem Phil Lord und Christopher Miller – bekannt für Erfolge wie „The Lego Movie“ und „21 Jump Street“ – schon vier Monate gedreht hatten, ersetzte Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy die Star-Regisseure im Streit durch Hollywood-Veteran Ron Howard. (Weltraum-Gurke: Was "Solo" zu einem schlechten "Star Wars"-Film macht)





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