Er steigt hinab vom Rock-Olymp Eric Clapton kommt nach Hamburg und Köln

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Einer der besten Gitarristen der Geschichte ist Eric Clapton. Er gibt Konzerte in Köln und Hamburg. Foto: Uwe Anspach/dpaEiner der besten Gitarristen der Geschichte ist Eric Clapton. Er gibt Konzerte in Köln und Hamburg. Foto: Uwe Anspach/dpa

Hamburg/Köln. Anfang des Jahres machte noch die Meldung die Runde, dass Eric Clapton befürchtet, taub zu werden und wegen einer Nervenkrankheit nie mehr Gitarre spielen zu können. Nun geht er aber auf Tournee. Am Montag, 2. Juli, ist er in der Lanxess Arena in Köln, einen Tag später in der Barclaycard Arena in Hamburg.

„Ich werde taub, ich habe Tinnitus und meine Hände arbeiten nur noch halbwegs. Ich bin selbst überrascht, dass ich noch immer hier bin“, wird Clapton im Januar auf Spiegel Online zitiert. 2016 habe er bereits zahlreiche Konzerte absagen müssen. Doch nun steht er wieder auf einer Bühne. Außerdem gibt es einen Film und eine CD von und über Eric Clapton.

Der Dokumentarfilm „Life in 12 Bars“ zeigt das Leben des jungen Eric Clapton, der bei seinen Großeltern aufwuchs, weil seine Mutter ihn ablehnte. Er war das unerwünschte Ergebnis eines One-Night-Stands. Sie war bei seiner Geburt im Jahr 1945 erst 16 Jahre alt.

Die Rockwelt ist der Mutter und dem Vater Claptons, einem kanadischen Soldaten, zu Dank verpflichtet. Er wurde zu einem der größten und legendärsten Rock- und Bluesgitarristen der Geschichte. In einer Zeit, in der die Gitarre das dominierende Instrument der Musikwelt war, war Eric Clapton einer derjenigen, der von Millionen Fans vergöttert und von Kritikern in den Himmel gelobt wurde.

Der mittlerweile 73 Jahre alte Clapton spielte in der als Supergruppe gehandelte Band Cream, bei den Yardbirds oder Blind Faith. Seine größten Erfolge feierte er aber als Solo-Künstler. Seine Version von Bob Marleys Stück „I shot the Sheriff“ bescherte ihm einen großen Hit und dem Reggae große Popularität.

Und obwohl er sich beim Reggae und vor allem beim Blues, also schwarzer Musik, bediente, kam es 1976 zu rassistischen Ausfällen Claptons. Dies nahm die englische „Anti Nazi League“ zum Anlass, die Initiative „Rock against Racism“ (Deutsch: Rock gegen Rassismus) zu gründen.

In Hamburg und Köln wird Clapton seine Fans mit seinem Gitarrenspiel begeistern. Zur Begeisterung wird sicher auch beitragen, dass er Hits wie „Layla“, „Wonderful tonight“, „Cocaine“ oder „Tears in Heaven“ spielen kann.

Eric Clapton, Lanxess Arena, Köln, Mo., 2. 7., Eintritt: 100,65 bis 215,65 Euro; Barclaycard Arena, Hamburg, Di., 3. 7., Eintritt: 90 bis 216,50 Euro; je 20 Uhr, Kartenerhältlich über www.deinticket.de.





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