Jurassic Park vs. Jurassic World Jurassic World 2: Das muss man wissen

Von Daniel Benedict

T-Rex ist zurück: In T-Rex ist zurück: In "Jurassic World 2: Das gefallene Königreich" muss Chris Pratt die Dinosaurier vor einem Vulkanausbruch retten - 66 Millionen Jahre nach ihrer Ausrottung durch einen Vulkanausbruch. Foto: Universal Pictures

Berlin.. Warum ist Jeff Goldblum in "Jurassic World 2" wieder dabei? Sind alle Dinos digital? Und welcher Jurassic-Film ist der erfolgreichste? Alles zum Filmstart von "Jurassic World: Das gefallene Königreich".

Am 6. Juni 2018 kommt mit „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ einer der meisterwarteten Blockbuster des Jahres ins Kino. Worum geht’s? Wer macht mit? Und wie fügt sich der neue Teil in die Jurassic-Reihe? Was wir jetzt schon wissen, haben wir hier zusammengefasst:


Wovon handelt „Jurassic World 2“?

Drei Jahre sind seit den Ereignissen aus „Jurassic World“ (2015) vergangen. Der Themenpark ist zerstört, die Dinosaurier leben unkontrolliert auf der Isla Nublar – wo sich nun im Kleinen wiederholt, was schon vor 66 Millionen Jahren das Ende der Dinosaurier besiegelte: ein zerstörerischer Vulkanausbruch. Park-Managerin Claire Dearing und ihr Freund Owen Grady starten eine gefährliche Rettungsaktion. Aber auch in Teil zwei der neuen Jurassic-Trilogie bleibt die größte globale Katastrophe der Mensch, diesmal in Gestalt des Geschäftsmanns Benjamin Lockwood. Der hat sich mit dem Indoraptor einen unkontrollierbaren Hybriden ins Haus geholt.  (Von "Meg" bis "Equalizer 2": Die Sommer-Blockbuster 2018)







Wer macht bei „Jurassic World 2: Das gefallene Königreich“ mit?

Chris Pratt und Bryce Dallas Howard setzen ihren Part als zentrales Paar der Geschichte fort, Pratt immer noch als Dino-Flüsterer, Howard nun als Saurier-Aktivistin. James Cromwell, einst das Herrchen von Schweinchen Babe, gibt in der Rolle von Wirtschaftsboss Benjamin Lockwood den neuen Antagonisten. Jeff Goldblum, Star der ersten beiden Jurassic-Filme, kehrt für einen Cameo-Auftritt als Chaostheoretiker Dr. Malcolm zurück. B. D. Wong spielt – wie schon im allerersten „Jurassic Park“ (1993) – noch einmal den Genetiker Dr. Henry Wu. Und Geraldine Chaplin, mit über fünf Jahrzehnten selbst eine Art Dinosaurier, steht ebenfalls auf der Besetzungsliste. Das hat der Regisseur Bayona, der Chaplin bislang in all seinen Filmen besetzt hatte, via Twitter persönlich mitgeteilt. (Hier erzählt Geraldine Chaplin, wie die Leiche ihres Vaters entführt wurde)




„Jurassic Park“ oder „Jurassic World“ – was ist erfolgreicher?

Fünf Jahre lang führte Steven Spielbergs „Jurassic Park“ die Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten an – mit einem Einspielergebnis von inzwischen 1,029 Milliarden Dollar. In der Ära der Mega-Blockbuster ist das Original allerdings auf Rang 28 abgestürzt, weit hinter „Jurassic World“ (2015), den seine 1,671 Milliarden Dollar auf Platz fünf katapultiert haben. Selbst inflationsbereinigt liegt die Fortsetzung knapp vor dem Original. Dafür ist „Jurassic Park“ rentabler: Mit jedem eingesetzten Dollar machte Universal 14 Dollar Gewinn; die Kapitalrendite des Nachfolgers liegt nur bei 11.


Gibt‘s „echte“ Dinos in „Jurassic World 2“ – oder nur digitale? 

Der Star von „Jurassic Park“ war ein 7900 Kilo schwerer Tyrannosaurus Rex. Auch 25 Jahre und eine digitale Revolution später setzt Regisseur J. A. Bayona neben der Computeranimation auf reale Figuren, mit dem er den Schauspielern ein echtes Gegenüber anbieten kann. Auch ein lebensgroßer T-Rex ist wieder dabei.



Kinder lieben Dinos - in "Jurassic World 2" gibt es allerdings auch die Ausnahme von dieser Regel zu sehen. Foto: Universal Pictures



Dino-Sterben: Nach Teil 1 brachen die Einnahmen ein

14 Jahre brauchte es, bis Universal seinen ersten drei Jurassic-Filmen die Neuauflage mit Chris Pratt folgen ließ. Kein Wunder, die Zahlen waren alles andere als ermutigend: Nachdem „Jurassic Park“ eine Milliarde Dollar verdient hatte, spielte „The Lost World“ nur noch 612 Millionen ein – obwohl Steven Spielberg noch einmal die Regie übernommen hatte und das Budget höher war. „Jurassic Park III“ verdiente dann nur noch 359 Millionen Dollar. Trotzdem war der vierte Teil ursprünglich schon für 2005 geplant; die Entwicklung verzögerte sich aber um über ein Jahrzehnt. (Aus Han wird "Solo": Was lief dabei schief?)


Welcher Dino ist der längste?

Steven Spielberg lässt sich beim Spannungsaufbau viel Zeit; das merkt man auch an der Länge von „Jurassic Park“, der 127 Minuten dauert. „Jurassic World“ ist drei Minuten schneller, „Jurassic World 2: Fallen Kingdom“ wird eine Minute länger als das Original. Der längste Film der Reihe ist Steven Spielbergs „The Lost World: Jurassic Park“ (1997, 129 Minuten), der kürzeste Joe Johnstons „Jurassic Park III“ (2001, 92 Minuten).


Die Oscar-Bilanz der „Jurassic“-Reihe

„Jurassic Park“ war ein Pionierfilm des Effektkinos. Mehr als ein Viertel des Budgets floss 1993 in die Computeranimation. Lohn der Feinarbeit waren Oscars für die visuellen Effekte, Tonmischung und Tonschnitt. Seitdem wurde kein Film der Reihe mehr für einen Academy Award nominiert. „The Lost World“ und „Jurassic Park III“ waren dafür bei der Goldenen Himbeere im Rennen – als schlechteste Fortsetzung.





Von "Jurassic Park" zu "Jurassic World"

1990 fantasierte Michael Chrichton in seinem Roman "Jurassic Park" einen Themenpark mit geklonten Dinosauriern. Drei Jahre später wurde Steven Spielbergs Kinoversion zum damals erfolgreichsten Film aller Zeiten. 25 Jahre später kommt mit "Jurassic World 2: Das gefallene Königreich" der fünfte Jurassic-Film ins Kino - als Mittelteil einer zweiten Trilogie.