Avengers, Rampage, Deadpool 2 Sommer-Blockbuster: Solo, Meg und Jurassic World

Sommer-Blockbuster 2018: Dwayne Johnson und sein bester Freund im Action-Kracher "Rampage". Foto: Warner Bros. Entertainment Inc.Sommer-Blockbuster 2018: Dwayne Johnson und sein bester Freund im Action-Kracher "Rampage". Foto: Warner Bros. Entertainment Inc.

Berlin. Die "Avengers", "Rampage" und "Solo" machen den Anfang, mit "The Meg" und "Jurassic World" geht es weiter. Diese Blockbuster bringen uns durch den Sommer.

Weißer Hai im Jurassic Park: "The Meg"

Mit Steven Spielbergs "Weißem Hai" begann 1975 die Ära des Blockbuster-Kinos, "Jurassic Word" (2015) schaffte es vor drei Jahren auf Platz vier der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Zwei gute Gründe, um die beiden Erfolgsformate zu kreuzen: In Jon Turteltaubs "The Meg" tritt Action-Profi Jason Statham zu Wasser gegen einen urzeitlichen Hai an, den die Fachwelt für längst ausgestorben hielt. Zu Unrecht: Zumindest auf der Leinwand ist der Megalodon - Kosename The Meg -  so beißfreudig wie im Miozän. "The Meg" startet am 30. August in den deutschen Kinos.





Dwayne Johnson trifft King Kong: "Rampage"

In "Rampage" spielt Dwayne Johnson den Primatenforscher Davis Okoye, dessen von Hand aufgezogener Gorilla nach einem missglückten Gen-Experiment zur Bestie mutiert. Der Affe bleibt nicht das einzige Monster; zu den Schauwerten von "Rampage"  gehören auch fliegende Riesenwölfe, zerstörte Stadtlandschaften und die Oberarme des Hauptdarstellers. Das alles klingt wüst und unterhaltsam, wenn auch nicht besonders glaubhaft. Aber das wäre in einem Film, der Dwayne Johnson als Akademiker zeigt, auch zuviel verlangt. "Rampage" startet am 10. Mai in den deutschen Kinos.






Kinder müssen draußen bleiben: "Deadpool 2"

Im Segment der Superhelden-Filme stellte "Deadpool" vor zwei Jahren ein Experiment dar - weil die Produzenten von Beginn an keine Jugendfreigabe anpeilten. Fans unter 17 Jahren durften den Film nur in Begleitung Erwachsener sehen. In Sachen Sex und Gewalt durfte Regisseur Tim Miller deshalb weitergehen als in Blockbustern üblich; dafür blieb ein großer Teil des zahlenden Publikums ausgesperrt. Trotzdem wurde "Deadpool" mit Einnahmen von 363 Millionen Dollar in den USA und 783 Millionen weltweit der erfolgreichste Teil der "X-Men"-Reihe. Die Fortsetzung war also nur eine Frage der Zeit. Ryan Reynolds spielt wieder die Titelrolle. Die Regie übernimmt diesmal der Ex-Stuntman David Leitch, der als Erfinder von "John Wick" hinter die Kamera wechselte und zuletzt den Charlize-Theron-Kracher "Atomic Blonde" inszenierte. "Deadpool 2" startet am 17. Mai in den deutschen Kinos.






Geht's diesmal gegen Trump? "Avengers 3: Infinity War"

Zum dritten Mal versammeln die Marvel-Studios ihren All-Star-Cast zu einem "Avengers"-Film. Zum ersten Mal stoßen die "Guardians of the Galaxy" dazu. Kann das gutgehen? Die kunterbunte Spaßtruppe inmitten seriöser Weltretter wie Iron Man und Hulk? Das Regie-Duo lässt zumindest hoffen: Inszeniert wurde "Avengers: Infinity War" von den Russo-Brüdern, die mit "The Return of the First Avenger" und "The First Avenger: Civil War" zwei der besten und ernsthaftesten Marvel-Filme gedreht haben. Der erste parodierte den NSA-Skandal, der zweite warnte vor militärischen Alleingängen. Wogegen richtet sich ihr erster Superhelden-Film unter Trump? "Avengers 3: Infinity War" startet am 26. April in den deutschen Kinos. (Hier erfahren Sie mehr zum "Infinity War)






Lucasfilm hat Angst: "Solo: A Star Wars Story"

In "Episode VII" starb Han Solo durch die Hand seines Sohnes. Jetzt lässt Disney ihn wiederauferstehen: "Solo: A Star Wars Story" erzählt die Vorgeschichte der legendären Figur. Die Fans müssen dabei akzeptieren, dass Harrison Ford die Rolle an den 28-jährigen Alden Ehrenreich abgibt. Bei Lucasfilms hat das Risiko zu einigen Panikattacken geführt: Dem "Hollywood Reporter" zufolge bekam der Hauptdarsteller mitten in der Produktion einen Schauspiel-Coach verordnet. Und nach über vier Monaten Dreh wurden dann auch noch die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller („The Lego Movie“) rausgeschmissen und durch Ron Howard ersetzt. "Solo: A Star Wars Story" startet am 24. Mai in den deutschen Kinos. (In welchem "Star Wars"-Film ist E.T. zu sehen? Kuriose Fakten zum Sternenkrieg)





Unaussterblich: "Jurassic World 2: Das gefallene Königreich"

Universal  setzt die „Jurassic Park“-Reihe fort. Schon vorab hat Regisseur Juan Antonio Bayona angekündigt, dass diesmal die Dinosaurier gerettet werden, nicht die Menschen. Logisch: Die Reihe hat rund dreieinhalb Milliarden Dollar eingespielt. Ein guter Grund, die Dinos pfleglich zu behandeln. Diesmal muss der von Chris Pratt gespielte Dino-Dompteur Owen Grady seine Schützlinge vor einem Vulkanausbruch in Sicherheit bringen - und gegen eine üble Gen-Mutation namens Indoraptor verteidigen. "Jurassic World: Das gefallene Königreich" startet am 6. Juni in den deutschen Kinos. (Mit diesen fünf Fakten überleben Sie in der Jurassic-Welt)





Selbstjustiz-Thriller mit Denzel Washington: "The Equalizer 2"

Ein klassischer Sündenfall Hollywoods ist das Whitewashing, also die Besetzung ursprünglich afro-amerikanischer oder asiatischer Figuren mit Weißen. Antoine Fuquas "The Equalizer" hat erfolgreich das Gegenteil gemacht: In der 80er-Jahre-Serie wurde der Ex-Agent und Rächer Robert McCall von dem weißen Edward Woodward gespielt, im Kino-Remake sorgt Denzel Washington als Selbstjustiz-Killer für zweifelhafte Gerechtigkeit. Im ersten Teil ermordete er Russen-Mafiosi mit allen verfügbaren Werkzeugen eines Baumarkts; diesmal rächt er den Tod einer Freundin. Der Trailer lässt auf eine Action-Orgie schließen, die ebenso virtuos und gewissenlos ist wie der erste Film. "The Equalizer 2" startet am 16. August in den deutschen Kinos.






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