„Film Stars Don’t Die in Liverpool“ Biografisches Drama über Hollywood-Star Gloria Grahame

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Alternder Star: Bening als Grahame. Foto: Sony PicturesAlternder Star: Bening als Grahame. Foto: Sony Pictures

KNA Bonn. „Film Stars Don’t Die in Liverpool“ ist die Verfilmung der letzten Lebensjahre des Hollywood-Stars Gloria Grahame (1923-1981). Annette Bening spielt die an Krebs erkrankte, immer noch verführerische Schauspielerin.

Der Film von Paul McGuigan könnte ein Hit sein, wenn sich mehr Kinogänger an Gloria Grahame (1923–1981) erinnern würden. Vor allem in den 40er- und 50er-Jahren war Grahame ein Hollywood-Star mit einer schillernden Palette suggestiver Rollen. Grahames Privatleben war turbulent und mysteriös. Sie war viermal verheiratet, einmal mit dem Regisseur Nicholas Ray und zehn Jahre später auch mit dessen Sohn aus einer früheren Ehe. Später bandelte sie mit dem fast drei Jahrzehnte jüngeren englischen Schauspieler namens Peter Turner an. Die Beziehung dauerte ebenfalls nur wenige Jahre – bis zu Grahames Tod. Turner schrieb danach ein Buch über ihre Ehe.

Dieser Vorlage folgt „Film Stars Don’t Die in Liverpool“, weshalb man ihm seine Einseitigkeit von vornherein verzeihen muss.

Der Film erzählt die dreijährige Beziehung nicht chronologisch, sondern springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und Handlungsorten hin und her. Annette Bening ist in fast jeder Szene im Bild und macht als Gloria Grahame den Film ganz und gar zu ihrem Werk. Ohne sie wäre der Film nicht existent, obwohl Regisseur McGuigan und seine Crew sich viel Mühe gegeben haben, Charaktere und Situationen zu verlebendigen, die vom Drehbuch in vielerlei Hinsicht zu spartanisch ausgestattet wurden.


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