Der Liedermacher spricht über sich und 1968 Hannes Wader: „Rebellisch, aber ohne politisches Programm“


Liedermacher und die 1968er-Bewegung pflegten eine wechselhafte Beziehung. Hannes Wader zum Beispiel ist erst einige Zeit nach 1968 zum politischen Künstler geworden.

Herr Wader, wie haben Sie 1968 die Studentenrevolte und den gesellschaftlichen Umbruch erlebt? Ich habe das wahrgenommen, aber nichts kapiert – weil es mich nicht so interessiert hat. Was geschah, fand ich interessant und unterhaltend, abe

Starten Sie jetzt Ihren kostenlosen Probemonat!

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab, um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in der App „noz News“ stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.
Probemonat für 0 €
Anschließend 9,95 €/Monat | Monatlich kündbar
paypal express
Sind Sie bereits Abonnent der gedruckten Zeitung?

Hannes Wader

Hannes Wader zählt zu den bekanntesten Vertretern der deutschen Liedermacher. 1966 machte er beim Open Air auf der hessischen Burg Waldeck ein breiteres Publikum auf sich aufmerksam. Sein Durchbruch gelang ihm 1972 mit der LP „7 Lieder“; gleichzeitig geriet er ins Visier der Sicherheitsbehörden und der Staatsanwaltschaft, weil sich die RAF-Terroristin Gudrun Ensslin unter falscher Identittät in seiner Wohung aufhielt. 1977 trat Wader in die DKP ein, fünfzehn Jahre später hat er die Partei wieder verlassen. Letzten Novembar hat er sich im Berliner Tempodrom von der Bühne verabschiedet; seit Kurzem ist der Mitschnitt des Abschiedskonzerts erhältlich.

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der NOZ MEDIEN und mh:n MEDIEN