Im April im Kino Greta Gerwigs „Lady Bird“: Raus aus dem Nest

Von Daniel Benedict

Flügge: Saoirese Ronan ist Lady Bird. Foto: UniversalFlügge: Saoirese Ronan ist Lady Bird. Foto: Universal

Berlin. Mit „Lady Bird“ hat die Schauspielerin Greta Gerwig sich aus dem Stand als einer der wichtigsten Hollywood-Regisseurinnen etabliert. Im April kommt ihre Coming-of-Age-Komödie ins Kino.

Den Preis für die beste Regie musste Greta Gerwig in der Oscar-Nacht Guillermo del Toro überlassen. Dass sie überhaupt nominiert war, reichte allerdings schon, um Geschichte zu schreiben. Vor Gerwig haben das in den vergangenen 90 Jahren nämlich nur vier andere Regisseurinnen geschafft. (Gewonnen hat eine davon: Kathryn Bigelow für „The Hurt Locker“.)


Gerwigs Coming-of-Age-Film „Lady Bird“ erzählt von der 17-jährigen Christine McPherson, die mit großen Schritten die Kindheit hinter sich lässt. Ihre Mutter versucht, sie in der Spur lebenspraktischer Entscheidungen zu halten. Ihr Vater ermutigt sie dagegen, ihren wilden Impulsen zu folgen. Der erste davon ist, ihre katholische Highschool für eine Ostküsten-Uni zu verlassen. Der nächste führt in Romanzen mit einem Musicalsänger und mit einem Rocker. Auf den Oscar muss Gerwig noch warten. Den Golden Globe für die beste Komödie hat sie gewonnen.

Greta Gerwigs „Lady Bird“ läuft ab dem 19. April in den deutschen Kinos.