Ein Bild von Nina Brinkmann
19.03.2018, 16:45 Uhr KOMMENTAR

Digitalisierung in Museen: Möglichkeiten nutzen

Kommentar von Nina Brinkmann

Große Museen in den USA kämpfen um Aufmerksamkeit. Apps, Filme und Augmented Reality sollen auch Erwachsene wieder stärker locken. Foto: dpaGroße Museen in den USA kämpfen um Aufmerksamkeit. Apps, Filme und Augmented Reality sollen auch Erwachsene wieder stärker locken. Foto: dpa

Osnabrück. Die Digitalisierung ist mittlerweile Alltag: Auch Museen sollten die Möglichkeiten für sich nutzen. Ein Kommentar.

Häufig wissen Menschen gar nicht, wie oft sie täglich auf ihr Smartphone schauen. Auch bei einem Museumsbesuch fällt es vielen schwer, das mobile Gerät zu ignorieren. Museen sollten diesen stetigen Blick aufs Smartphone für die Weitergabe von Wissen nutzen und Besucher auch digital informieren. Durch Apps oder Virtual Reality werden die trockenen Themen interessanter.

Nicht nur in Amerika, auch in Deutschland sind die Besucherzahlen gesunken. Im Vergleich von 2016 zu 2017 um 2,2 Prozent. Das ist sicher auch dem geschuldet, dass die Museen bislang die digitalen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft haben. Gerade weil die junge Generation in einer digitalen Welt aufwächst, sollte das Angebot erweitert werden. Zwar gibt es in vielen Museen schon Touchscreens oder Videovorträge, aber warum sollte nicht mit dem Aufsetzen einer VR-Brille ein virtueller Maler neben seinem Gemälde stehen und dieses erklären. Möglichkeiten gibt es unendlich viele. Dagegen reichen Informationstafeln und stationäre Touchscreens nicht mehr aus.

Hier sind die Museumsträger gefragt, in digitale Projekte zu investieren.


Der Artikel zum Kommentar