In der Halle oder der Natur Welche Klettermöglichkeiten bietet Niedersachsen?

Von Christine Adam

Eindrucksvolle Felsformationen: „Hockendes Weib“ an den Dörenther Klippen bei Ibbenbüren. Foto: Egmont SeilerEindrucksvolle Felsformationen: „Hockendes Weib“ an den Dörenther Klippen bei Ibbenbüren. Foto: Egmont Seiler

Osnabrück. Es müssen nicht immer gleich die Alpen sein: Wer in Niedersachsen klettern will, kann das in Boulderhallen tun oder an Kletterfelsen in freier Natur – ein kleiner Überblick.

Kletterhallen fürs Indoor-Klettern gibt es einige in Niedersachsen: die relativ neue Boulderhalle in Osnabrück, Hallen in Münster, Bielefeld, Hannover, Oldenburg, Braunschweig, Göttingen, Celle, Buchholz, Hameln, Osterode/Harz, Sande, Wardenburg oder Winsen/Luhe.

In freier Natur gibt es in der Mittelgebirgsgegend Niedersachsens Kletterfelsen und -wände bis knapp über 500 Meter, die aber zum Teil nur eingeschränkt (u.a. wegen Vogelschutz) oder gar nicht (ganzjährige Tabuzonen) zu betreten sind. Sich vorher genaue Informationen einzuholen, ist sehr zu empfehlen, denn auch für die Personenzahl gibt es oft Höchstgrenzen, vor spontanem Aufbruch in der Gruppe muss also gewarnt werden. Das gilt auch für einige der bizarr aus Sandstein geformten Dörenther Klippen als Formation des Teutoburger Waldes.

Die Interessengemeinschaft Klettern nennt für Niedersachsen: den Bückeberg und das Wesergebirge im Landkreis Schaumburg, Süntel, Deister und Kleiner Deister im Calenberger Bergland, Osterwald in der Grafschaft Bentheim, Ith südwestlich von Hannover, Thüster Berg in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Hildesheim, Duinger Berg im Landkreis Hildesheim, Reuberg, Steinberg und Selterin den Landkreisen Holzminden und Hildesheim, Solling, Kahlberg und Hainberg im Weserbergland, Vorharz, Westharz, Südharz und Göttinger Wald. Man muss also nicht immer gleich in die Alpen fahren, um die Kraxellust befriedigen zu können.

Nähere Infos: ig-klettern-niedersachsen.de