Neue Vierzylinder-Version Vier tun‘s auch – Basismotor für Jaguars F-Type

Von Christina Finke

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Nizza. Vierzylinder, 300 PS und 250 km/h Höchstgeschwindigkeit: Das sind die Eckdaten des Jaguar F-Type mit dem neuen Basismotor P300. Der kommt auch schon im E-Pace zum Einsatz.

Je 14 Coupé- und Cabrio-Varianten umfasst die F-Type-Familie – und Jaguar-Kunden haben so die Qual der Wahl. Für wen die allradgetriebene, 322 km/h schnelle SVR-Variante mit 5,0-Liter-V8-Kompressor dann doch eine Nummer zu groß ist, kann nun auf ein neues Einstiegsmodell mit Vierzylinder-Turbobenziner mit 300 PS zurückgreifen.

Damit dauert der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 übrigens 5,7 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h erreicht. Die Kraft verwaltet serienmäßig eine 8-Gang-Automatik, auf ein Schaltgetriebe kann beim Vierzylinder nicht zurückgegriffen werden.

Zwar ist die Basisversion namens P300 schon seit Ende 2017 auf dem Markt. Doch wer den F-Type erst jetzt bestellt, bekommt schon einen Wagen des Modelljahres 2019. Und das hat einen entscheidenen Vorteil: das aus dem E-Pace bekannte Infotainmentsystem mit 10-Zoll-Touchscreen hält in der Mittelkonsole Einzug – und das sogar serienmäßig. Ebenfalls immer ohne Aufpreis an Bord sind ab sofort der Spurhalte- und Aufmerksamkeitsassistent sowie die Verkehrszeichenerkennung. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

Mindestens 59200 Euro werden für das Coupé, 66200 Euro für das Cabrio fällig. Im Vergleich zu den Sechszylindermodellen ist die neue Basisversion somit rund 10000 günstiger.

Wer sich für den neuen P300 entscheidet, muss aber keine Sorge haben, dass andere mit dem Finger auf den Wagen zeigen, weil es sich um das günstigere Basismodell handelt. Nur echte Experten können am einflutigen Mittelendrohr erkennen, dass ein Vierzylinder unter der Haube des Sportwagens steckt.

Der neue Einstiegsmotor stammt übrigens aus der hauseigenen Ingenium-Familie und kommt ebenfalls im E-Pace zum Einsatz. Das sportliche Kompakt-SUV ist der erste Jaguar, der ausschließlich von Ingenium-Motoren angetrieben wird. Hier markiert ein 150 PS starker Selbstzünder dein Einstieg, der Top-Diesel leistet 240 PS und der stärkste Motor im Angebot ist ein Benziner mit 300 PS. Alle Triebwerke verfügen über vier Zylinder, zwei Liter Hubraum sowie Turboaufladung und sind auf eine reibungsarme Bauweise, hohe Effizienz und eine gediegene Laufkultur ausgelegt.

Nach unseren Testfahrten im F-Type P300 lag der Verbrauch mit rund 12 Litern zwar weit entfernt von der Normangabe von 7,2 Litern – ist damit aber immer noch um einiges sparsamer als seine größeren Brüder, die sich oft bei rund 15 Litern einpendeln.


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