Neues von der Klatschmohnwiese Die Biene Maja 2 - Die Honigspiele

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Osnabrück. In der Fortsetzung „Die Biene Maja 2 – Die Honigspiele“ sorgt die freche Biene Maja für einen folgenschweren Eklat. Visuell sehr phantasievoll inszeniert, schielt die deutsch-australische Produktion mit einfacher Botschaft erkennbar auf das US-amerikanische Publikum mit seiner Vorliebe für Außenseiter-Sportlerfilme.

Im Bienenstock von Biene Maja herrscht helle Aufregung – soeben kündigt sich doch tatsächlich eine hohe Delegation aus Summtropolis bei den Bewohnern der Klatschmohnwiese an. Ist das nun endlich die Einladung, auch einmal an den Honigspielen teilnehmen zu dürfen? Majas Flugtraining auf Libelle Oscar ist jedenfalls schon ganz ordentlich gelaufen.

Leider holt die hohe Delegation die Bewohner der Klatschmohn wiese in die brutale Wirklichkeit zurück. Sie sollen die Hälfte ihrer Ernte für die Honigspiele „spenden“, an denen sie dann doch selber gar nicht teilnehmen dürfen!

Frech, wie die kleine, schlaue Biene Maja nun einmal ist, macht sie sich auf den Weg zur Kaiserin. Und sorgt dort für einen Eklat, der Majas Hoffnung in einen Albtraum verwandelt. Maja muss nun an den Spielen teilnehmen und gewinnen. Sonst verliert ihr Bienenstock alles. Leider wirkt Majas Mannschaft sehr unmotiviert...

Auch im zweiten Leinwand-Trickabenteuer der „Biene Maja“ wird wieder das Ideal der Solidarität und des Zusammenhalts beschworen. Nicht nur mit dem Holzhammer, sondern auch mit der Utopie friedensstiftender Olympischer Spiele, die hier natürlich „Honigspiele“ heißen. Aber der Weg zum Ziel ist hart, wie Maja und ihre Freunde feststellen müssen.

Die Australier Alexs Stadermann und Noel Cleary (Buch und Regie), auf deren Konto auch schon der Vorgängerfilm geht, nutzen die „Krabbler“-Olympiade zu einer visuell höchst phantasievoll inszenierten Abfolge irrwitziger Wettkämpfe, von denen Pollen-Völkerball noch mit Abstand am normalsten klingt.

In dieser deutsch-australischen Koproduktion tauchen zahlreiche neue sympathische Figuren auf, die man in den vermutlich unvermeidbaren weiteren Fortsetzungen gerne wiedersehen würde. Allen voran die antriebslose, vegetarische Spinne, die selbstredend wie alle anderen Figuren über den Sport zu unglaublichen Höchstleistungen angetrieben wird.

Dabei zwinkert die Produktion „Die Biene Maja 2 – Die Honigspiele“ allerdings etwas zu aufdringlich dem US-amerikanischen Publikum und dessen Vorliebe für Außenseiter-Sportlerfilme zu, was dem gut gelaunten Filmspaß für Kinder und deren Eltern letztendlich aber trotzdem nur wenig anhaben kann.


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