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19.02.2018, 17:36 Uhr KOMMENTAR

Tourismusmagnet Schlösser: Andere nicht vergessen

Von Nina Brinkmann


Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands: Schloss Neuschwanstein. Foto: dpaEine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands: Schloss Neuschwanstein. Foto: dpa

Osnabrück. Schlösser ziehen als Touristenmagneten immer wieder Millionen Menschen an. Doch nicht nur den Zugpferden der Museumsverwaltungen, wie dem Schloss Neuschwanstein, bedarf es an Unterstützung zum Erhalt der geschichtsträchtigen Räume. Ein Kommentar

Das zeigt sich an den wachsenden Besucherzahlen, die Gebäude wie Schloss Neuschwanstein von Märchenkönig Ludwig II., Jahr für Jahr verzeichnen. Besucher können sich beim Flanieren durch Prunksäle in die Geisteswelt des Bayern eindenken. So wird Geschichte lebendig.

Damit die Räume zugänglich bleiben, müssen sie in einem guten Zustand gehalten werden. Um das zu gewährleisten, muss investiert werden. Für den Unterhalt der Schlösser ist in Bayern die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zuständig. Das Schloss Neuschwanstein kann zweifelsohne als deren Zugpferd bezeichnet werden, das ordentlich Geld in die Kassen spült. Trotzdem investiert das Bundesland zusätzlich mehrere Millionen Euro, für den Erhalt des Schlosses.

Wichtig ist aber, dass nicht diejenigen Sehenswürdigkeiten vergessen werden, die vielleicht nicht so viel Geld einbringen. Die historische und kulturelle Bedeutung lässt sich nicht immer in Zahlen bemessen.


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