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01.02.2018, 17:51 Uhr GELDGEBER DRINGEND GESUCHT

Wie geht es weiter? Umbau der Lichtsicht gefragt

Kommentar von Dr. Stefan Lüddemann

Kunst in außergewöhnlichen Dimensionen: Das Video „The Impenetrable“ von Mihai Grecu bei der sechsten Ausgabe der Lichtsicht in Bad Rothenfelde. Foto: Michael GründelKunst in außergewöhnlichen Dimensionen: Das Video „The Impenetrable“ von Mihai Grecu bei der sechsten Ausgabe der Lichtsicht in Bad Rothenfelde. Foto: Michael Gründel

Bad Rothenfelde. Die Lichtsicht muss verändert werden. Nur so werden sich für das Großereignis der Kunst neue Förderer finden lassen.

Verschläft eine ganze Region die „Lichtsicht“? Das außergewöhnliche Kunstformat steht auf der Kippe. Mit dem Ende der sechsten und vorerst letzten Ausgabe sind grundlegende Fragen nicht geklärt. Das Bekenntnis der Gemeinde Bad Rothenfelde fehlt bislang. Der Landkreis Osnabrück hält sich bedeckt, wenn nach der Zukunft des Kunstformates gefragt wird. Öffentliche Unterstützung wird aber gebraucht, auch um dringend benötigte Drittmittel einwerben zu können. Hier weiterlesen: „lichtsicht“ - doch eine Chance für die siebte Ausgabe?

Wer der „Lichtsicht“ eine Zukunft sichern will, wird sie aber auch verändern müssen. Große Künstlernamen und die gewaltigen Abmessungen der Gradierwerke – diese Parameter produzieren auch sehr hohe Kosten. Hier weiterlesen: Zehn Jahre „lichtsicht“ - Retrospektive zum Jubiläum.

Wie wäre es mit Kooperationen mit Ausstellungshäusern und Hochschulen, mit jungen Künstlerinnen und Künstlern, mit neuen Orten für die Projektionen? Die „Lichtsicht“ müsste flexibler werden, Vermittlung und Bildung mehr in den Fokus rücken, mehr eigene Einnahmen erzielen – dann könnte sie auch neue Förderer gewinnen. Jetzt geht es um ein klares Bekenntnis zu dem Kunstformat. Die Lichtsicht strahlt weithin aus. An ihrem Fortbestand müsste eigentlich auch das Land Niedersachsen interessiert sein.


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