Im Kino Gelungene Kinderbuchverfilmung: „Die kleine Hexe“


Osnabrück In der liebevoll inszenierten Realverfilmung des Kinderbuchklassikers „Die kleine Hexe“ nach Otfried Preußler muss sich Karoline Herfurth zwischen Gut und Böse entscheiden.

Ach, diese jungen Leute. Ungeduldig und voller Neugier kann die kleine Hexe ( Karoline Herfurth) wirklich nicht länger warten, endlich auch in der Walpurgisnacht mit den anderen Hexen auf dem Blocksberg zu tanzen. Obwohl sie dafür mit ihren gerade einmal 127 Jahren eigentlich noch viel zu jung ist, schleicht sie sich heimlich auf das Hexenfest – und fliegt natürlich auf.

Zur Strafe wird ihr nicht nur der Besen genommen. Nein, sie muss auch innerhalb eines Jahres alle 7892 Zaubersprüche aus dem großen Hexenbuch auswendig lernen. Wenn sie versagt, dann droht ihr die Verbannung aus der Hexengemeinschaft...

61 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Otfried Preußler s Kinderbuchklassiker überzeugen Matthias Pacht (Drehbuch) und Michael Schaerer (Drehbuch) mit einer glänzenden Realverfilmung für Jung und Alt. Dabei verzichtet die Produktion über weite Strecken auf Computeranimationen. Stattdessen wird lieber einmal zu viel als zu wenig auf die gute, alte Stop-Motion-Techink zurückgegriffen. Dies in Kombination mit den liebevoll handgemachten Kulissen verleiht dem modern erzählten Film den Charme zeitloser Nostalgie. 

Inhaltlich geht es natürlich um den Kampf Gut gegen Böse, der die kleine Hexe vor einen schweren Entscheidungsprozess stellt. Da bleibt auch die sehenswerte Neuverfilmung der Vorlage sehr treu.


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