„Geigen-Olympiade“ Zwölfjährige fährt zum Menuhin-Wettbewerb

Von dpa

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Die zwölfjährige Nachwuchs-Violinistin Clara Shen nimmt an einem der renommiertesten Musikwettbewerbe der Welt teil. Foto: Menuhin CompetitionDie zwölfjährige Nachwuchs-Violinistin Clara Shen nimmt an einem der renommiertesten Musikwettbewerbe der Welt teil. Foto: Menuhin Competition

Genf. Viele einstige Teilnehmer des Menuhin-Wettbewerbs haben international Karriere gemacht, darunter Julia Fischer, Isabelle van Keulen oder Daishin Kashimoto, heute 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.

Eine Zwölfjährige aus Deutschland nimmt an einem der renommiertesten Musikwettbewerbe der Welt teil. Die Geigerin Clara Shen wurde mit 43 weiteren Talenten zum Menuhin-Wettbewerb im April nach Genf eingeladen, wie die Veranstalter am Montag bekanntgaben.

Der Wettbewerb gilt als „Geigen-Olympiade“. Er wurde von Stargeiger Yehudi Menuhin (1916-1999) ins Leben gerufen und findet alle zwei Jahre in einer anderen Stadt statt.

Shen wurde in München geboren und hat nach Angaben der Veranstalter mit fünf Jahren angefangen, Geige zu spielen. Mit elf gab sie ihr Solodebüt mit der Bayerischen Philharmonie. Es sei ihr größter Traum gewesen, bei dem Wettbewerb anzutreten, wird die junge Geigerin zitiert. Shen hat schon viele Preise gewonnen, auch mit ihrem Bruder Viktor als Duo. Die Sieger beim Menuhin-Wettbewerb bekommen neben mehreren tausend Franken Preisgeld auch für ein Jahr eine wertvolle Geige ausgeliehen. Der Wettbewerb läuft vom 12. bis 22. April.

Die Teilnehmer kommen aus 16 Ländern, darunter erstmals aus Brasilien und Slowenien. Die älteste Geigerin ist 21, die jüngste elf Jahre alt. Gut die Hälfte der Teilnehmer kommen aus Asien.


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