Morgens viel essen Wie ein Kaiser frühstücken – ist das gesund?

Von dpa | 14.12.2022, 16:54 Uhr | Update am 27.12.2022

Manche Leute bekommen morgens keinen Bissen herunter, andere laden sich ganz viel auf den Teller. Was ist besser für den Körper?

Morgens, mittags, abends: Viele Leute essen drei Mahlzeiten am Tag. Manche lassen aber auch etwa das Frühstück weg. Doch spielt die Tageszeit eigentlich eine Rolle dabei, wie der Körper mit der Nahrung umgeht?

Lange dachten Forschende, die Uhrzeit sei egal. Es komme vor allem auf die Menge an. Doch Studien deuten darauf hin, dass der Körper morgens manche Stoffe aus der Nahrung besser aufnehmen und in Energie umwandeln kann.

Wer frühstückt, hat weniger Naschattacken

Übergewichtige Menschen, die an einer anderen Studie teilnahmen, berichteten: An Tagen, an denen sie ein größeres Frühstück aßen, konnten sie ihr Hungergefühl besser kontrollieren. Sie fühlten für den Rest des Tages besser gesättigt.

Dazu passt der alte Spruch: „Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein Edelmann und abends wie ein Bettler.“ Gemeint ist, dass man im Laufe des Tages immer kleinere Mengen essen sollte.

Was eine Expertin dazu sagt

Der Satz sei insgesamt schon richtig, sagt eine Expertin für Ernährung. Doch nicht nur der Zeitpunkt sei wichtig, sondern auch, was und wie viel wir am Tag essen. Daher rät sie besonders fürs Frühstück zu einer gesunden Mischung.

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