Die Umwelt schonen Die Hose wird auch bei 30 Grad sauber

Von dpa | 27.09.2022, 15:56 Uhr

An der Waschmaschine gibt es ein wichtiges Rädchen. Damit stellt man ein, wie warm das Wasser beim Waschen werden soll: 30, 40 oder 60 Grad zum Beispiel. Experten sagen: Die meisten Sachen werden schon bei 30 Grad sauber. Trotzdem waschen viele Menschen bei 60 Grad. Warum?

Manche Leute haben Angst, dass die Kleidung bei 30 Grad nicht richtig sauber wird. Aber das stimmt nicht immer. „Es ist unnötig, dass wir unsere Sachen so warm waschen, weil sie auch bei 30 Grad sauber werden“, sagt Julian Philipp von der Umweltschutz-Organisation WWF. Auch andere Fachleute empfehlen, häufiger mit 30 Grad zu waschen.

Kälter waschen für die Umwelt

Wer kälter wäscht, tut auch der Umwelt was Gutes. Denn beim Wäschewaschen wird Energie verbraucht. Diese Energie wird in Wärme umgewandelt. Wenn man die Wäsche also kälter wäscht, verbraucht man weniger Energie und schont die Umwelt.

Heißer waschen, um Bakterien abzutöten

Es gibt aber auch Ausnahmen: Ist zum Beispiel jemand in der Familie krank, sollten die Sachen wärmer gewaschen werden. Das hat damit zu tun, dass Hitze etwa bestimmte Bakterien abtötet. Auch Geschirrtücher oder Babylätzchen sollte man besser mit 60 Grad waschen.

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