Republikaner und Demokraten bei den Wahlen Rot und Blau streiten in den USA um den Sieg

Von dpa | 09.11.2022, 14:47 Uhr | Update am 09.11.2022

Die Farben Rot und Blau sind typisch für die Politik im Land USA. Sie stehen für die beiden bestimmenden Parteien dort. Inzwischen zeigen die Farben auch, dass das Land teilweise sehr zerstritten ist.

Wie ein Puzzle mit Teilen nur in Rot und Blau: So sieht die Karte des Landes USA aus, die gerade oft im Fernsehen gezeigt wird. Die Teile stehen für die 50 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika. Rot und Blau zeigen, welche politische Partei dort derzeit bestimmt. Rot sind die Republikaner, Blau die Demokraten.

Am Dienstag veränderte sich dieses Puzzle ein bisschen. Denn in vielen Bundesstaaten hatten die Menschen ihre Vertreter für das Parlament der USA neu gewählt. In einigen Bundesstaaten waren die Wahlkämpfe davor ziemlich heftig. Diesmal waren sie möglicherweise noch heftiger als früher.

Mehr Meinungsunterschiede

Der Experte Dominik Tolksdorf forscht über die USA und kann erklären warum: „In jedem Land haben die Bürger nicht immer die gleiche Meinung. In den USA haben sich die Meinungsunterschiede aber verschärft.“ Das liege auch daran, dass Leute mit verschiedenen Ansichten kaum noch zusammenkommen. Das würden manche Politiker ausnutzen und etwa die Wahrheit verdrehen.

Die USA seien inzwischen ein gespaltenes Land, sagen Experten wie Dominik Tolksdorf. Er sagt: Auch der abgewählte Präsident Donald Trump habe das angefeuert und extreme Kandidaten der Partei der Republikaner unterstützt.

Donald Trump will vielleicht wieder Präsident werden

Dahinter steckt, dass Donald Trump wahrscheinlich versuchen will, noch einmal Präsident der USA zu werden. Deshalb war es für ihn wichtig, wie erfolgreich die Republikaner bei dieser Wahl abschneiden.

Die ist dann aber nicht ganz so ausgegangen, wie viele es vorher vermutet hatten. Es gab nicht so viele Siege für die Republikaner, wie einige erwartet hatten. Dominik Tolksdorf meint: „Daran zeigt sich, dass diese Art der Politik für viele doch zu extrem ist.“

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