Giftpilze und Speisepilze sind leicht verwechselbar Vorsicht beim Pilze sammeln

Von dpa | 04.10.2022, 16:12 Uhr | Update am 04.10.2022

Nach dem Regen zieht es viele Menschen zum Pilze sammeln in den Wald. Denn dann sprießen dort Steinpilze, Maronen-Röhrlinge oder Champignons aus der Erde. Aber Achtung: Es besteht Verwechslungsgefahr! Viele Giftpilze sehen gewöhnlichen Speisepilzen täuschend ähnlich.

Der weiße Knollenblätterpilz wird zum Beispiel manchmal mit einem leckeren Champignon verwechselt. Neue Pilz-Apps sollen Sammlern bei der Suche helfen. Doch Fachleute warnen vor diesen Programmen auf dem Handy: „Das ist eine neue Gefahr, die hinzukommt“, sagt ein Experte. Einem Pilz könne man nicht nur an der Form oder der Farbe ansehen, ob er giftig ist. Auch je nach Alter oder Wetter kann ein Pilz anders aussehen.

Man sollte deswegen nur die frischen Pilze sammeln, die man auch selbst ganz klar erkennen kann. Eine weitere wichtige Regel: Kinder dürfen Pilze nie alleine, sondern immer nur mit Erwachsenen zusammen suchen. Am besten begleitet man Fachleute, die sich gut mit den verschiedenen Sorten auskennen.

Noch keine Kommentare