Kindernachricht des Tages Nationalspielerinnen spielen Teqball und gehen in den Zoo

Von dpa | 26.07.2022, 06:00 Uhr

Die Fußball-Europameisterschaft läuft seit drei Wochen. Das deutsche Team trainiert viel, spielt und gewinnt. Zwischendurch bleibt auch mal Zeit für was anderes.

Das schicke Hotel liegt neben einem schönen Park und dem Fluss Themse. Doch die Fußballerinnen der deutschen Nationalmannschaft sind nicht hier, um Urlaub zu machen. Sie müssen schließlich trainieren und bei Spielen der Europameisterschaft antreten.

Deutsches Nationalteam im Halbfinale

Seit drei Wochen wohnt die Mannschaft in dem Hotel in der britischen Stadt London. Zum Training fahren die Fußballerinnen nur ein paar Minuten mit dem Bus. Sogar drei EM-Spiele hatten sie schon im gleichen Stadtteil. Am Mittwoch müssen sie ein Stückchen weiter fahren: Das Halbfinale gegen Frankreich findet in Milton Keynes statt.

Mehr Informationen:

KiWi sind die neuen Nachrichten für Kinder im Internet. Mit den Maskottchen Piet, dem Pottwal, Ole, der Eule und Paula, der Ente, könnt ihr hier jeden Tag Nachrichten lesen, hören und sehen. KiWi findet ihr, wenn ihr hier klickt.

Corona-Ansteckung vermeiden

Das Team wohnt in Einzelzimmern in einem eigenen Flügel des Hotels. Denn die Spielerinnen sollen sich möglichst nicht mit Corona infizieren! Lea Schüller hatte es schon erwischt. Daher gilt: Gegessen wird wenn möglich draußen. Drinnen heißt es: Masken auf. 

Die Fußballerinnen spielen übrigens nicht immer nur Fußball. Auch andere Ballspiele stehen auf dem Programm, zum Beispiel Teqball. Das ist eine Mischung aus Fußball und Tischtennis. „Das schult die Technik und macht mega Spaß“, sagt die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Alexandra Popp postet Zoofotos auf Instagram

Außerdem fahren die Spielerinnen an ihren freien Tagen mal mit dem Rad an der Themse entlang. Oder sie gehen spazieren und setzen sich in ein Café. Kapitänin Alexandra Popp besuchte den Zoo. Danach zeigte sie Fotos von Pinguinen und Erdmännchen im Internet. „Heute ist mal chillen angesagt“, schrieb sie dazu.

Kinder und Eltern sind mit dabei

Manche aus dem Team haben auch die Familie vor Ort. Die Zwillingskinder von Torhüterin Almuth Schult etwa leben mit im Teamhotel. Bei Giulia Gwinn ist das anders: Ihre Eltern sind auch in London, wohnen aber in einem Camper. Mit einem Motorroller fahren sie dann zu den Spielen und stehen mit bunten Perücken auf der Bühne. „Sie haben wieder ihren Jahresurlaub nach dem Turnier ausgelegt. Das ist einfach megaschön“, sagt Giulia Gwinn.

Noch keine Kommentare