Nationalspielerin Alexandra Popp Mädchenfußball muss mehr gefördert werden

Von dpa | 05.10.2022, 12:29 Uhr | Update am 05.10.2022

Alexandra Popp ist enttäuscht. Die Fußball-Nationalspielerin ärgert sich, dass Mädchenfußball in Deutschland zu wenig gefördert wird. Und das, obwohl viele Mädchen und Frauen gerne Fußball spielen würden.

Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen hatte bei der Europameisterschaft dieses Jahr für viel Begeisterung gesorgt. Das Team schaffte es Ende Juli sogar ins Finale der EM.

Nach diesem Erfolg haben eine Menge Mädchen und Frauen auch Lust, Fußball zu spielen. Doch da gibt es ein Problem. Es gebe zu wenig Plätze, erklärt ein Fußball-Experte. So müssen manche Vereine interessierte Mädchen und junge Frauen abweisen.

„Ich bin entsetzt! Das ist extrem traurig“, sagte Alexandra Popp. „Warum ist man darauf nicht vorbereitet? Das ist ein Fehler im System.“

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