Klimawandel in der Antarktis Riesiger Gletscher ist in Gefahr

Von dpa | 07.09.2022, 15:41 Uhr

In der Antarktis auf der Südhalbkugel der Erde gibt es eine Menge Eis. In den vergangenen Jahrzehnten ist es aber weniger geworden. Das hat mit dem Klimawandel zu tun. Nun haben Forscher herausgefunden: Ein Gletscher schmilzt noch schneller, als sie bisher gedacht haben.

Das passiert, wenn ein Gletscher schmilzt

Der Thwaites-Gletscher, um den es geht, ist riesig. Er ist größer als halb Deutschland. Warmes Meerwasser könnte ihn im schlimmsten Fall in der Zukunft zum Schmelzen bringen. Dabei wird Schmelzwasser frei. Dieses kann den Meeresspiegel an vielen Orten stark ansteigen lassen. Städte auf der Welt, die an Küsten liegen, würden dann teilweise überflutet werden.

Forschung am Thwaites-Gletscher

Die Entdeckung haben die Fachleute mithilfe einer Unterwasserdrohne gemacht. Damit untersuchten sie den Meeresboden um den Gletscher. Sie stellten fest, dass er sich bereits vor Jahren vom Grund gelöst hat. Einer der Forscher sagte: „Thwaites hält sich heute wirklich nur noch mit den Fingernägeln fest.“ Die Forschungsergebnisse sollen helfen, sich auf die Veränderungen in der Zukunft vorzubereiten.

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