Heimliche Klo-Signale und Versprecher bei der KiKA-Show Hinter den Kulissen von „Die beste Klasse Deutschlands“

Von dpa | 26.10.2022, 12:29 Uhr

Am Wochenende steigt das Finale der Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“. Aber wie wird so eine Folge überhaupt im Studio gedreht? dpa-Nachrichten für Kinder haben hinter die Kulissen geschaut und mit Teilnehmer-Kindern gesprochen.

Wer bei der Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ zuschaut, kann rund 60 Minuten lang vor dem Fernseher mitraten. So lange dauert eine Folge der KiKA-Show.

Tatsächlich dauert es aber viel länger, eine Folge zu drehen. Hier und da gibt es Pausen, weil im Studio umgebaut wird. Oder es passieren Fehler wie etwa Versprecher. Die teilnehmenden Klassen verbringen dadurch mehrere Stunden im Fernsehstudio.

Das Finale läuft am 29. Oktober

Aus allen möglichen Ecken Deutschlands treten die Schulklassen für die Sendung gegeneinander an. Sie beantworten Fragen und zeigen, was sie wissen. Am 29. Oktober um 10 Uhr läuft das Finale im Ersten. 

Vor der Aufzeichnung

Aufgezeichnet werden die Sendungen immer schon vorher. Doch bevor im Studio die Kameras und Lichter angehen und sich die Schülerinnen und Schüler ins Studio setzen, gibt es viel zu besprechen. Die Fernsehleute erklären den Kindern dann ein paar wichtige Dinge: etwa das geheime Klo-Signal.

Die Studio-Flure sind dunkel

Die Siebtklässlerin Lena erklärt, wie das geht: Wer auf Toilette muss, stellt sich zunächst unauffällig hin. „Vorher muss ich natürlich gucken, dass die Kamera gerade woanders filmt“, erklärt das Mädchen. Dann führt eine Helferin sie durch die Flure des Studios hinter den Kulissen.

Das ist wichtig, denn dort kann man sich leicht verirren. Richtig gut sehen kann man nur auf der Bühne. Dahinter ist es bis auf kleine Lämpchen dunkel.

Das Studio wirkt anders als im Fernsehen

Anna ist verwundert, dass das Studio anders aussieht als im Fernsehen. „Das hat mich ganz schön überrascht. Ich habe es mir viel größer vorgestellt“, sagt sie. Dafür hat sie schon erwartet, dass sie im Studio ganz schön nervös sein würde. „Es ist einfach sehr aufregend. Wir wollen ja gewinnen.“

Lauter Jubel

Für Christoph war es ein bisschen irritierend, dass alle im Studio so viel jubeln und klatschen sollten. „Das war mir zu lang“, sagt er. „Aber es macht ja Sinn. Die Aufnahme soll ja gut sein.“ Und die gute Stimmung im Studio muss bis zu den Leuten vor dem Fernseher gelangen.

Versprecher der Moderatoren

Wenn sich die Moderatoren Clarissa Corrêa da Silva und Tobias Krell mal versprechen, gibt ihnen ein Fachmann für den Ton Bescheid. Bei so einem Fehler wird ein Satz einfach noch einmal eingesprochen.

Später wird der Versprecher dann aus der Aufnahme entfernt. Zu sehen und zu hören ist davon am Ende nichts mehr. Klo-Gänge und Versprecher bekommen die Zuschauer vor dem Fernseher bestenfalls nicht mit.

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