Weltraum Internationale Raumstation muss Weltraumschrott ausweichen

Von dpa und Malek Tellissi | 17.06.2022, 12:59 Uhr

Müll im Weltraum ist ein Problem. Trümmerteile erreichen Geschwindigkeiten von mehreren zehntausend Kilometern pro Stunde. Die Internationale Raumstation musste einem solchen Stück ausweichen.

Die Internationale Raumstation (ISS) kreist in etwa 400 Kilometern Höhe im All um die Erde. Nun musste sie ihren Kurs ändern, um einem Trümmerteil auszuweichen. Das hatte der Chef der Raumfahrtbehörde von Russland am Donnerstag mitgeteilt. Die Weltraumbehörde des Landes USA, die Nasa, sagte am Freitag: Auch wenn die ISS nicht ausgewichen wäre, wäre das Trümmerteil in etwa 800 Metern Entfernung vorbeigeflogen. Aber sicher ist sicher! Die Raumstation wurde nicht getroffen.

Das Trümmerteil stammte von einem russischen Satelliten. Der wurde vor etwa sieben Monaten vom Militär des Landes Russland zerschossen. Das Militär versicherte damals auch, dass der Schrott die Raumstation nicht gefährden würde.  

In der ISS arbeiten gerade sieben Raumfahrerinnen und Raumfahrer: Drei aus Russland, drei aus den Vereinigten Staaten von Amerika und eine aus Italien.

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