Säen und ernten Gemüse vom grünen Zebra

Von dpa | 01.05.2022, 15:51 Uhr

Ein eigener Bauernhof gemeinsam mit anderen: So geht solidarische Landwirtschaft, kurz Solawi. Wie das funktioniert, liest du hier.

Diese Woche gibt es Salat, Rettich, Mangold und ein Bund Radieschen. Wer zu der Gruppe „Das Grüne Zebra“ gehört, darf sich seinen Anteil davon abholen. Wie im Supermarkt unter vielen verschiedenen Sorten aussuchen, das geht hier nicht. Jedes Gruppen-Mitglied nimmt einfach das Gemüse, das da ist. 

Wer will, kann beim Aussäen mithelfen

Die Gruppe aus Bremen nutzt eine besondere Idee: Solawi. Die Abkürzung steht für solidarische Landwirtschaft. Dabei legen mehrere Leute Geld zusammen. Davon wird dann ein Bauernhof mit den Mitarbeitenden dort bezahlt. Als Gegenleistung erhalten die Familien das Obst und Gemüse, das geerntet wird. Wer aus der Solawi-Gruppe will, kann auch selbst helfen beim Aussäen und Unkraut jäten.

Super frisches Gemüse vom eigenen Bauernhof

Eine Frau aus der Gruppe „Das Grüne Zebra“ sagt: „Wir sind vom Saatkorn bis zur Ernte dabei. Wir wissen, was in dem drinsteckt, was wir essen.“ Wie sie finden immer mehr Menschen in Deutschland die Solawi-Idee toll. Ständig bilden sich neue Gruppen. Für die Bäuerinnen und Bauern ist die Sache auch gut, weil sie immer einen festen Betrag bekommen, egal wie gut oder schlecht die Ernte ausfällt. 

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