Forschung im Norden von Grönland Die nördlichste Insel ist doch ein Eisberg

Von dpa | 11.09.2022, 14:33 Uhr | Update am 12.09.2022

Im letzten Jahr entdeckten Forscher und Forscherinnen eine neue Insel. Sie befindet sich im Norden von Grönland. Nun kam heraus: Sie ist eigentlich ein Eisberg. Warum das so ist, liest du hier.

Man hielt sie für die am nördlichsten gelegene Insel der Welt. Forscher hatten gedacht, sie hätten im Norden von Grönland eine Insel entdeckt. Sie sah zunächst aus wie ein Stückchen Land aus Schnee und Eis. Doch jetzt wurde klar: Die Insel ist ein Eisberg.

Was eine Insel und eine Eisscholle unterscheidet

Eine Insel ist eine Landmasse, die von Wasser umgeben ist. Nun fanden die Forscher aber heraus: Auch unter der vermeintlichen Insel vor der Küste Grönlands ist Wasser. Auf der Oberfläche des Eisbergs habe sich lediglich Erde und Kies gesammelt, erklärte einer der Wissenschaftler. Das macht eine Eisscholle noch nicht zur Insel.

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