Den Blackout proben Wenn der Strom ausfällt

Von dpa | 02.11.2022, 16:28 Uhr | Update am 03.11.2022

Plötzlich fällt der Strom aus. Und zwar großflächig und über einen längeren Zeitraum. Von so einem Blackout ist gerade häufiger die Rede. Aber wie muss man sich verhalten, wenn es tatsächlich mal zu so einem Ausfall kommt?

Abends leuchten in den Häusern und auf den Straßen die Lampen. Wir sitzen vor dem Fernseher oder am Computer. Kühlschränke halten unsere Lebensmittel frisch. Aber ohne Strom würde unser Leben ganz anders aussehen.

Wir sind abhängig von elektrischer Energie. Ohne sie wären wir in vielen Lebenslagen aufgeschmissen. Nicht nur, dass wir im Dunkeln herumsitzen würden. Auch Heizungen und Wasserpumpen brauchen oft Strom, ebenso medizinische Geräte, Züge und Geldautomaten.

Blackout: Eine Zeit ohne Strom

Was wäre also, wenn der Strom über längere Zeit ausfällt? Dann ist von einem Blackout (gesprochen: bläckaut) die Rede. Das heißt: Eine Region, ein Land oder mehrere Länder sind über Stunden oder sogar Tage ohne Strom.

Das kann passieren, wenn Stromleitungen durch einen Sturm oder ein Hochwasser kaputtgehen. Oder aber, wenn jemand absichtlich und gezielt das Stromnetz angreift.

Proben für alle Fälle

Das ist zum Glück nicht so einfach. So ein Blackout ist daher bei uns eher unwahrscheinlich. Trotzdem wird sicherheitshalber der Ernstfall geprobt.

Verschiedene Stellen prüfen, wie gut ihr Notbetrieb funktioniert: Rettungswachen und Krankenhäuser etwa, Polizeistationen und Feuerwehren, Flughäfen und auch Gefängnisse. Solche Einrichtungen haben häufig eigene Motoren, mit denen sie Strom erzeugen können.

Auch in Schulen und Kindergärten wird geübt. Gerade haben das mehrere Kitas im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Die Kinder übten mit ihren Erzieherinnen und Erziehern, wie man sich im Schein einer Taschenlampe zurechtfindet oder Essen zubereitet.

Zuhause vorbereitet sein

Auch zu Hause kann man sich für einen Blackout vorbereiten. Fachleute raten: Bei einem Stromausfall sollte man zunächst prüfen, ob mehr als das eigene Zuhause betroffen ist. Außerdem sollte man eine Taschenlampe oder auch ein batteriebetriebenes Radio besitzen. Auch ein Vorrat an Wasserflaschen und haltbaren Lebensmittel kann nicht schaden.

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