Ein Fest für Chöre Leila trifft die hohen Töne

Von dpa | 26.05.2022, 15:05 Uhr

Sie ist zehn und weiß schon, was ihr liebstes Hobby ist: Singen! Deswegen ist Leila Foit auch in einem Chor Mitglied. In der Stadt Leipzig tritt sie jetzt bei einem großen Chorfest auf.

In der Stadt Leipzig wird an diesem verlängerten Wochenende viel gesungen. Schließlich treffen sich dort etwa 350 Chöre zum Deutschen Chorfest. Ein Chor ist eine kleine oder große Gruppe von Menschen, die gemeinsam in verschiedenen Stimmlagen singen.

Auch 50 Chöre mit Kindern und Jugendlichen nehmen teil. Die zehn Jahre alte Leila Foit ist eine der vielen Sängerinnen und Sänger. Sie singt schon seit ein paar Jahren. Vor ihrem Auftritt am Samstag hat Leila im Interview erzählt, welche Tipps sie anderen geben würde, die gern singen. 

Wie bist du dazu gekommen, im Chor zu singen?

Leila Foit: „In der ersten Klasse hat eine Lehrerin einen Spatzenchor geleitet. Sie hat in meiner Klasse davon berichtet. Da dachte ich mir: Ich mache mal eine Schnupperstunde. Das kann ich doch mal ausprobieren. Und meine vorige Banknachbarin war da auch schon in diesem Chor. Es macht mir viel Spaß, mit anderen zu singen.“

Bist du auch manchmal aufgeregt, wenn du auf der Bühne stehst?

Leila Foit: „Das Chorfest ist nicht mein erster Auftritt. Ich bin so ein Kind, ich bin nie aufgeregt, wenn ich auf der Bühne stehe. Es macht mir auch sehr viel Spaß. Und dann freue ich mich auch über den Applaus. Ich hab da nie so richtig Lampenfieber.“

Wie wichtig ist dir das Singen?

Leila Foit: „Ich singe auch im Alltag, einfach so. Ich denke mir dann ein Thema aus und singe darüber. Als ich in den Chor gekommen bin, hab ich mir gedacht, dass ich Sängerin werden will. Es würde mir richtig Spaß machen. Ich singe jetzt schon seit der ersten Klasse, und jetzt bin ich in der Vierten. Ich gehe nicht nur in den Chor, sondern mache auch Stimmbildung. Ich bin Sopran, ich singe immer ganz hoch.“

Was würdest du jemandem raten, der auch singen möchte?

Leila Foit: „Kinder, die gerne singen, sollten unbedingt damit weiter machen. Und ich weiß nicht, ob das jetzt unverschämt ist: Wenn sich jemand schämt, aber singen will, dann kann man im Chor anfangen, weil man da meistens keine Solos singt. Es macht halt auch sehr viel Spaß!“

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