Bergkristalle im Kölner Museum Ein Stein wie aus Eis

Von dpa | 23.11.2022, 15:30 Uhr | Update am 23.11.2022

Wusstest du, dass Bergkristalle früher für ewiges Eis gehalten wurden? Ein Gelehrter dachte, die Kristalle bestünden aus so stark gefrorenem Wasser, dass es nicht mehr auftauen könne. Daher bekamen diese Mineralien den Namen crystallus, was Eis bedeutet.

Heute weiß man: Der Bergkristall gehört unter den Mineralien zu den Quarzen. Man kann ihn zum Beispiel in den Alpen finden, aber auch in Brasilien, Russland und auf der Insel Madagaskar. Bergkristalle wachsen in Gebirgen und dort in Spalten und Hohlräumen.

Viele Menschen finden die durchsichtigen Bergkristalle auffallend schön. Deshalb werden die Kristalle häufig etwa für Schmuck verwendet. Auch Werkzeuge wie etwa Linsen wurden daraus hergestellt, um sich Dinge größer anschauen zu können.

Viele Beispiele für die Bedeutung des Bergkristalls sind jetzt in einem Museum in der Stadt Köln zu sehen.

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