Elevator Boy als Synchronsprecher Tim spricht seine erste Rolle im neuen Disney-Film „Rot“

Von Ina Reinhart | 11.03.2022, 17:02 Uhr

Bekannt wurde Tim Schäcker als einer der Tiktok-Stars „Elevator Boys“. Seinem Traumjob als Schauspieler ist er gerade ein Stück näher gekommen. Den KiWi-Reportern Lana, Elinor, Lucia, Julian, Clara und Stine hat er erzählt, welche Rolle er dabei spielt - und wie der Tag eines Elevator Boys aussieht.

Lana: Was war dein Kindheits-Traumjob?

Tim: Erst wollte ich Fußballer werden, dann Schauspieler. Fußballer hat leider nicht geklappt, aber immerhin habe ich in dem neuen Disney-Pixar Film „Rot“ eine Stimme synchronisiert.

Elinor: Wie wird man Synchronsprecher?

Tim: Ich bin da ein bisschen reingerutscht. Durch Social Media sind Disney und Pixar auf mich zugekommen und haben gefragt, ob ich darauf Lust hätte. Das war eine riesige Ehre für mich!

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Lucia: War es das erste Mal, dass du Synchronsprecher warst?

Das war das allererste Mal und ich war auch ein bisschen aufgeregt.

Stine: Hattest du mal Schauspielunterricht?

Nein, würde ich aber total gerne mal machen.

Lucia: Wie würdest du deinen Charakter in „Red“ in drei Worten beschreiben?

Entspannt, cool und mysteriös.

Julian: Inwiefern ähnelt dir die Rolle?

Von der Optik her, ja. Er hat auch braune Haare und eine coole Muschelkette. Das fand ich ganz passend, weil ich so eine auch habe. Charakterlich kann ich das nicht so sagen, weil man nicht so viel von ihm weiß.

Elinor: Im Film verwandelt sich Mei Lee in einen Roten Panda. In welches Tier würdest du dich verwandeln, wenn du dich zu sehr aufregst?

Vielleicht in einen Adler, weil der eigentlich eher klein ist, dann aber seine Flügel auffalten und wegfliegen kann. Vielleicht würde ich auch zu einem Delphin werden, weil ich den Ozean liebe.

Lana: Wie bist du Influencer geworden?

Das kam zufällig. Ich hatte ein paar Follower auf Instagram, bis TikTok in mein Leben kam. Da konnte man auf einmal nicht nur Bilder posten, sondern auch mit Humor spielen und was Lustiges machen. Da hat das ganze dann angefangen.

Stine: Ihr habt eine Gruppe, die sich „Elevator Boys“ nennt. Wie habt ihr zusammengefunden?

Luis kenne ich schon seit acht Jahren. Er wohnt nur ein paar Minuten entfernt von mir. Jakob und Bene wohnen auch in der Nähe. Als wir alle mit Tiktok angefangen haben, haben wir uns kennengelernt und sind zu Freunden geworden. Dann kam Julien noch dazu. Und weil wir Videos in Aufzügen gemacht haben, haben die Leute uns „Elevator Boys“ genannt. Wir haben uns den Namen also nicht selbst gegeben.

Stine: Ihr seid ja ziemlich schnell bekannt geworden, was hat sich seitdem verändert - und fühlt sich das manchmal komisch an?

Als wir aus Amerika zurückgekommen sind, haben 30 bis 40 Leute am Flughafen auf uns gewartet und uns Geschenke gegeben. Das ist schon süß zu sehen, was für einen Einfluss man auf Leute hat. Außerdem haben wir dadurch auch viele bekannte Menschen kennengelernt.

Clara: Wie sieht ein normaler Tag für dich als Tiktoker aus?

Ich wache morgens auf, und überlege, was ich für Videos drehen muss, was ich planen oder posten muss. Also, mein Kopf dreht sich schon den ganzen Tag darum, was auch ein bisschen negativ ist, weil ich die ganze Zeit über mein Handy nachdenke. Ich brauche ja auch Ideen und gucke deshalb auch viele Videos. Dann muss ich mir Gedanken zu dem eigenen Video machen: Was möchte ich filmen? Was für ein Hintergrund brauche ich? Außerdem das passende Outfit und gutes Licht. Ich bin oft sieben bis acht Stunden am Handy.

Clara: Seid ihr mal in einem Fahrstuhl steckengeblieben?

Tatsächlich noch nicht, wir haben aber schon zwei oder drei kaputt gemacht.

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