Mit Eimer und Schaufel Tieren helfen Jonina und Amy bauen einen Krötenzaun

Von dpa | 27.02.2022, 16:51 Uhr

Jetzt ist die Zeit für junge Tierschützer, Kröten und Fröschen über die Straße zu helfen. Warum die Tieren Hilfe brauchen, liest du hier.

Die Schwestern Jonina und Amy packen kräftig mit an. Sie helfen dabei, einen langen Zaun entlang einer Straße aufzustellen. Dafür wird erst mit Spaten ein kleiner Graben ausgehoben, damit der Zaun fest in den Boden gesteckt werden kann. In bestimmten Abständen vergraben sie Eimer. All das soll Kröten und Fröschen helfen.

Erdkröten, Grasfrösche, Molche und Co

Denn in diesen Tagen wachen Erdkröten, Grasfrösche, Molche und andere Amphibien auf. Dann wandern sie zu den Gewässern, in denen sie ihren Laich ablegen. Auf ihrem Weg müssen die Tiere oft auch Straßen überqueren. Damit sie nicht überfahren werden, stehen die Zäune am Rand.

Die Tiere schaffen es nicht über die Zäune und gehen an ihnen entlang. Irgendwann plumpsen sie in einen Eimer. Die Helferinnen und Helfer sammeln die Tiere jeden Abend und jeden Morgen ein und bringen sie sicher auf die andere Seite der Straße. Dort können sie ihre Wanderung fortsetzen. 

Früher Frühling, frühe Krötenwanderung

Die Tierschützer und Tierschützerinnen müssen sich beeilen. Denn in einigen Teilen Deutschlands geht die Krötenwanderung früher los als sonst. Das liegt an den milden Temperaturen. Wird es nachts nicht mehr kühler als fünf Grad, wandern viele Amphibien los. 

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