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SUV und Cabrio im Stilmix Das Range Rover Evoque Cabrio: der Frischluft-Exot

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SUV und Cabrio – klingt schräg? Ist es auch durchaus. Dennoch zeigt der Range Rover Evoque mit 180-PS-Diesel und Stoffverdeck seine Qualitäten im Alltag. Vor allen Dingen für diejenigen, die ein Auto mit Alleinstellungsmerkmal fahren wollen.

Grauer Alltag: Im Grunde genommen ist das Evoque Cabrio ein 2+2-Sitzer. Vorne sitzt man bequem und mit Platz, die hinteren Sitze dagegen sind für Erwachsene so gut wie gar nicht benutzbar: Zum einen gibt es nur wenig Beinfreiheit, zum anderen versperrt das optionale Windschott den Zugang auf die zweite Sitzreihe.

Ins Blaue fahren: In Sachen Technik und Motoren tun sich Dreitürer, Fünftürer und Cabrio nicht viel. Im Testwagen arbeitete ein unauffälliger Vierzylinderdiesel mit 180 PS, der nicht direkt Bäume ausreißt, aber für das entspannte Cruisen vollkommen ausreichend ist. Beim lässigen Bummeln über die Landstraße gibt sich das gesamte Fahrzeug extrem komfortabel, bügelt das meiste an schlechten Straßen problemlos weg. Das Evoque Cabrio ist kein Kurvenräuber, sondern ein konsequent auf Komfort gebürstetes Lifestyle-Modell. Entsprechend viel Wert wurde darauf gelegt, dass auch im offenen Zustand wenig Wind in den Innenraum kommt. Frischluft-Fanatikern wird das laue Lüftlein deutlich zu wenig sein, der Zahnarzt-Gattin wird’s dagegen recht sein, dass sie auf dem Weg zum Shopping sicher sein kann, dass die Frisur hält.

Grüne Welle: Glatte sieben Liter Diesel auf 100 Kilometer – das fällt in die Rubrik „naja“.

Rosa Brille: Dieses Auto fällt auf, und wenn man dann noch das Dach öffnet, drehen sich endgültig alle Hälse um: 18 Sekunden dauert das Öffnen, funktioniert während der Fahrt bis knapp 50 km/h.

Rotes Tuch: Schmale 251 Liter passen in den Kofferraum, der zudem die Form eines Backofens hat. Man könnte weitere Einkaufstüten auf die hinteren Sitze packen, weil dorthin eh kein Erwachsener ernsthaft passt. Mit hochpreisigen Gucci- und Prada-Tüten auf der Rücksitzbank als Blickfang fällt dann aber natürlich die Option des offenen Fahrens weg.

Schwarz auf weiß: Für die 180-PS-Variante muss man mindestens 56300 Euro gesammelt haben, dafür sind dann Allrad oder 380-Watt-Soundsystem mit großem Touchscreen an Bord. Mit jeder Menge Extras kommt dieses Modell auf knappe 74000 Euro. Dabei fehlte die Anhängerkupplung zum Ziehen des Pferdeanhängers sogar noch – immerhin, sie ist als Option erhältlich.

Fahrberichte im Video finden Sie unter www.kfzwelt.tv


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