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Kompakt-SUV in Neuauflage Hyundai Tucson folgt dem ix35

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Deutlich schärfer: Der Hyundai Tucson hat im Vergleich zum Vorgänger ix35 dazugewonnen. Foto: HyundaiDeutlich schärfer: Der Hyundai Tucson hat im Vergleich zum Vorgänger ix35 dazugewonnen. Foto: Hyundai

Offenbach. Zwischen Tucson und Santa Fe liegen in den USA mehr als 500 Meilen. Im Hyundai-Autohaus sind es nur ein paar Schritte. Die Koreaner sind auch in Deutschland zu den klangvollen US-Western-Namen für ihre SUV zurückgekehrt.

Und so wie der große ix55 schon länger wieder als Santa Fe auf deutschen Straßen fährt, darf der Nachfolger des ix35 in Zukunft auch wieder Tucson heißen. Ab 22 400 Euro tritt das kompakte SUV wahlweise mit Front- und Allrad, vier Ausstattungen und fünf Motoren zum Duell im absatzträchtigsten SUV-Segment der letzen 20 Jahre an.

Aber nicht nur der Name hat sich geändert. Auch die Erscheinung ist eine komplett andere. Vor allem die bullige Front mit dem mächtigen Hexagonal-Grill in matt-silber oder Chrom und den nahtlos flankierenden Scheinwerfern springt ins Auge. Die konturierten Radhäuser, in denen sich je nach Ausstattung bis zu 19-Zoll-Alus drehen, die coupéhaft abfallende Dachlinie sowie der bündige Heckabschluss mit extrem kurzem Überhang geben dem auf 4,48 Meter gestreckten SUV eine robuste und zugleich dynamische Form.

Der Blick ins Interieur zeigt, dass die Koreaner inzwischen wissen, worauf der europäische Kunde Wert legt: Materialien, Verarbeitung und Anmutung gehen in Richtung VW Tiguan, der in dieser SUV-Klasse als Referenzmodell gilt. Entsprechend hochwertig und ansprechend wirken Cockpit und Armaturen. Die Softtouch-Oberflächen fühlen sich gut an, es gibt jede Menge Ablagen, und auch bei der technischen Ausstattung bewegt sich der Tucson auf Augenhöhe mit dem deutschen Wettbewerb.

Neu ist ein Abstandsradar mit Notbremsassistent, der Fahrzeuge und querende Fußgänger erkennt. Außerdem warnen elektronische Helferlein vor Fahrzeugen im toten Winkel, erkennen Verkehrszeichen, halten gegenlenkend die Fahrspur und helfen beim Ein- und Ausparken in Quer- und Längslücken.

Nachholbedarf haben die Koreaner dagegen bei der Motorenauswahl. Zwar gibt es wie gewohnt zwei Benziner und drei Diesel mit Leistungen von 116 bis 185 PS. Auch erfüllen sie nun alle die Abgasnorm Euro6 und sollen durch die Bank weniger verbrauchen. Wirklich neu ist aber nur der 1,6-Liter-Turbobenziner, der bereits im i30 Turbo und Veloster-Sportcoupé beweist, dass er für flotten Vorwärtsdrang sorgen kann. Vor allem in Verbindung mit dem neuen 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe scheint er wie gemacht für den Tucson: antrittsfreudig, sprintstark und laufruhig. Allerdings gibt es ihn so nur mit Allradantrieb und kostet dann mindestens 31350 Euro. Mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb ist er aber auch schon ab 27650 Euro zu haben. Der Allradantrieb (außer Basis-Benziner und -Diesel) kostet 1900 Euro Aufpreis.

Dafür ist bereits die unterste der vier Ausstattungen Classic, Trend, Style und Premium mit Klima- und Audioanlage inklusive Bluetooth-Funktion, Lichtsensor oder LED-Tagfahrlicht und 16- Zoll-Alufelgen ganz ordentlich ausgestattet. Die meisten werden wohl zur Ausstattung Trend (ab 24900 Euro), zusätzlich mit Klimaautomatik, beheizbaren Sitzen und Lederlenkrad, Tempomat, Abbiegelicht, Nebelscheinwerfer und 17-Zoll-Alus greifen.

Auch ein Mini-SUV unterhalb des Tucson ist bereits beschlossene Sache – mal schauen, welche US-Westernstadt dann Namenspate wird.


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