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Rustikaler Kleinstwagen Fiat Panda Cross: Ein Zwerg für den Berg

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Frankfurt. Dass SUVs groß und durstig sein müssen, hat sich durch den Trend zur Blechabrüstung schon geändert. Der Fiat Panda Cross setzt diesem Trend aber die Krone auf: Der gerade einmal 3,70 Meter kurze Klettermaxe ist keiner, der nur Geländetauglichkeit vortäuscht, sondern tatsächlich dort hingeht, wo „richtige“ SUVs schon lange kapitulieren müssen.

Die Cross-Variante ist die Topversion der Baureihe, basiert auf dem Panda 4x4, kann aber noch ein bisschen mehr: Mehr Bodenfreiheit sowie besserer Böschungs- und Rampenwinkel machen den crossen Panda noch fitter für Geländeausflüge, die Motoren bekommen eine kleinere Leistungsspritze von jeweils fünf PS verpasst.

Größter Unterschied zum 4x4 ist aber der intelligente Allradantrieb des Panda Cross, der drei anwählbare Fahrprogramme bietet. In der Schalterstellung Automatik überlässt der Fahrer dem „Terrain Control“-System die Feinjustierung, wird je nach Anforderung und Schlupf von 98:2 bis 0:100 das Antriebsmoment zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Die Offroad-Position kann bis Tempo 50 gewählt werden, aktiviert Allrad und elektronisches Sperrdifferenzial permanent, bremst durchdrehende Räder automatisch ab und verteilt die Motorkraft auf Räder mit besserer Traktion. Die Bergabfahrhilfe unterstützt den Fahrer bei steilen oder besonders anspruchsvollen Abfahrten im Gelände.

Die Technik befindet sich auf SUV-Niveau, im Bereich der Kleinstwagen ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Die Motoren für den Panda Cross leisten 90 PS (Zweizylinder-Benziner mit 0,9 Liter Hubraum) und 80 PS (1,3-Liter-Turbodiesel), sind serienmäßig mit Start-Stopp-Funktion ausgestattet und liegen mit 114 Gramm bzw. 125 Gramm CO2 je Kilometer deutlich unter den üblichen SUV-Emissionswerten. Mit Preisen ab 18990 Euro empfiehlt sich der Panda Cross dort, wo absolute Geländetauglichkeit ohne raumgreifende Blechdimensionen gefragt ist.

Ebenfalls als Cross-Version ist der Fiat Freemont zu haben. Durch die Verschmelzung von Fiat und Chrysler wird der einst als Dodge Journey eingeführte Siebensitzer seit geraumer Zeit mit Fiat-Emblem angeboten, hat sich mit annähernd 10000 verkauften Modellen alleine in Deutschland als Überraschungserfolg entpuppt. Das fast schon SUV-artige Design des Familienvans wird durch die Cross-Ausführung unterstrichen. Anders als beim Panda bedeutet „Cross“ hier nicht, dass der Wagen für anspruchsvolles Gelände geschaffen ist, sondern bezeichnet die Top-Version der Baureihe – ab 32490 Euro gibt es den Freemont Cross mit Frontantrieb; der Allradler ist ab 37490 Euro zu haben. Unabhängig vom Antrieb ist die Ausstattung fast komplett – nur Schiebedach, Entertainmentsystem und Scheinwerfer-Reinigung stehen noch zur Extra-Auswahl.


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