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Premium-Kompakt-SUV mit Hybrid Lexus UX: Die Kunst im Kompakten

Von Wolfgang Wieland

Osnabrück. Lexus bringt mit dem UX sein erstes Kompakt-SUV auf den Markt – wie gewohnt mit Hybridantrieb.

Sie boomt Jahr für Jahr, ist äußerst lukrativ und somit auch hart umkämpft, die Premium-Kompakt-SUV-Klasse. Große Namen wie VW Tiguan, Audi Q3, Mercedes GLA und Volvo XC40 tummeln sich hier und buhlen um die kauffreudige Kundschaft. Das hat sich mittlerweile auch in Japan herumgesprochen. Lexus bringt jetzt einen optisch kantigen Mitbewerber namens UX 250h zum Preis ab 35 900 Euro zu uns. Das Besondere: Der UX ist in dem Segment der erste mit Hybrid-Antrieb.

Ecken und Kanten: Wie bei Lexus üblich, kommt auch der UX mit auffälligem Design daher. Fotos: Lexus

Für Lexus ist der UX eher ein Crossover als ein SUV. Und so erklärt sich auch die Namensgebung. Das U steht für Urban und das X für Crossover (X-over), für „moderne Stadtentdecker“ soll der lifestylige Fünfsitzer also sein. Der markante und für Lexus typische Diabolo-Kühlergrill sorgt dafür, dass man den 4,50 Meter langen Hybriden schon aus der Ferne als Lexus erkennt, auch wenn das rautenförmige Muster hier neu und dreidimensioniert gestaltet wurde. Spitz zulaufende Tagfahrlichter und aerodynamische Rückleuchten mit einem Leuchtstreifen aus 120 LEDs machen das Außendesign zumindest unverwechselbar. 

Extravaganz findet man auch im Innenraum, hier hat „Washi“ das Sagen. So nennt sich die Oberflächenstruktur des Armaturenbretts, vom traditionellen Washi-Papier inspiriert, wie man es von den Papier-Schiebetüren traditioneller japanischer Häuser kennt. Ein echter Fingerspitzenschmeichler ist die Lederausstattung, die mit der speziellen Sashiko-Nähtechnik kunstvolle Linien in den Innenraum zaubert.

Die mindestens 35.900 Euro teure Hybrid-Version 250h kombiniert Verbrenner mit einem 80 kW starken Elektromotor zu einer 135 kW/184 starken Antriebseinheit.

Herzstück unter der Haube ist der Hybridantrieb mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner-Saugmotor, ergänzt mit einem Elektrogenerator, die zusammen 184 PS an die Vorderachse liefern. Gegen Aufpreis von 1650 Euro gibt es den Allradantrieb „E-Four“, der mit einem zusätzlichen Elektromotor das Anfahren und Beschleunigen unterstützt. Sollte der Untergrund rutschig sein, wird das System zum Fahrerassistent und sorgt für mehr Fahrstabilität, optimiert so die Traktion. Wermutstropfen: Da der E-Motor auf der Hinterachse sitzt, verkleinert sich der Kofferraum von 438 auf 401 Liter und das Fahrzeuggewicht nimmt um 60 Kilogramm auf über 1,6 Tonnen zu. 

Gewohnt hochwertiges Cockpit im UX.

Fast lautlos, weil reinelektrisch, surrt der UX 250h über den Asphalt. Das geht aber nur beim lockeren Cruisen mit konstanter Geschwindigkeit und mit ganz zartem Gasfuß. Beim zügigeren Beschleunigen schaltet sich der Benziner dazu und so stellen die Motoren gemeinsam das volle Drehmoment zur Verfügung. Geschaltet wird automatisch, wie bei Lexus und seiner Mutter Toyota üblich, mit dem stufenlosen CVT-Getriebe. Großer Vorteil dieses Hybrid-Systems ohne Plug-in: Durch die ständige Rekuperation beim Bremsen oder antriebsfreiem Dahingleiten wird die kinetische Energie zurück in Strom verwandelt und die Hybridbatterie wieder geladen. So entfallen lästige Wartezeiten an der Steckdose. 


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