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Der überarbeitete Skoda Fabia Rausgeschmissen – kein Diesel für den Fabia

Von Christina Finke

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Prag Fast vier Jahre nach Einführung der dritten Generation hat Skoda seinem Fabia eine Modellauffrischung spendiert. Äußerlich ist das Update eher dezent ausgefallen ‒ die größten Veränderungen gab es unter der Motorhaube.

Rein äußerlich sieht man dem Fabia die Überarbeitung kaum an: Lediglich der Kühlergrill wurde neu designt und die Scheinwerfer geändert. Erstmals sind Scheinwerfer und Heckleuchten auch mit LED-Technik erhältlich.

Im Innenraum fällt vor allem das neu gestaltete Kombi-Instrument ins Auge. Die Anzeigen der Rundinstrumente sind nun noch leichter ablesbar, der Bildschirm ist auf 6,5 Zoll angewachsen. Auch die Konnektivität hat Skoda verbessert und alle vier Fenster lassen sich nun automatisch hoch- und runterfahren. Neue Dekore und hochwertigere Materialien runden den stimmigen Gesamteindruck ab.

Darüber hinaus ergänz Skoda auch die Palette an Sicherheitssystemen im Fabia. Ließ sich der Kleinwagen zuvor schon mit technischen Helferlein wie etwa Abstandsassistent, Rückfahrkamera und Notbremsfunktion ausstatten, so sind auf Wunsch nun auch Assistenten an Bord, die den Fahrer beim Spurwechsel, Ausparken und Wechsel zwischen Fern- und Abblendlicht unterstützen. Bisher waren Systeme wie diese höheren Fahrzeugklassen vorbehalten.

Außerdem lassen sich die Tschechen immer wieder neue Simply Clever Ideen für ihre Fahrzeuge einfallen. Neben bereits bekannten Lösungen wie dem Mülleimer in der Türverkleidung oder dem Eiskratzer in der Tankklappe, sollen nun auch zwei USB-Anschlüsse und ein Tablet-Halter im Fond, eine doppelseitige Bodenmatte im Kofferraum sowie eine herausnehmbare LED-Taschenlampe im Kofferraum den Alltag der Insassen erleichtern.

Überarbeitete Benziner

Unter der Haube kommen nach dem Update nur noch Benzinmotoren mit drei Zylindern und einem Liter Hubraum zum Einsatz, wahlweise mit 75, 95 oder 110 PS. Der 60 PS starke Basismotor ist zum Bestellstart im August noch nicht verfügbar, sondern wird im Laufe des Jahres nachgereicht. Die beiden stärkeren Triebwerke sind mit Ottopartikelfiltern ausgerüstet, alle drei Aggregate erfüllen die die Abgasnorm Euro 6d Temp.

Dieselmotoren hingegen haben die Tschechen für ihren Kleinwagen komplett aus dem Programm gestrichen. Der Grund: Zu wenige Fabia-Kunden konnten sich noch für den Dieselmotor begeistern, die Einbaurate lag unter zehn Prozent. Außerdem ließen sich die zukünftigen Abgaswerte nur mit aufwändiger Technik realisieren – in der preissensiblen Kleinwagenklasse würde das einen Preisanstieg bedeuten, der den Fabia wohl aus dem Wettbewerb drängen würde.

Preislich startet der Fabia bei 13490 Euro. Die 95-PS-Version, die nach Angaben von Skoda erfahrungsgemäß das größte Volumen ausmachen wird, gibt es für mindestens 14890 Euro. Gekoppelt ist der Motor dann an ein manuelles Fünfganggetriebe. Die werksseitig angegebenen 4,6 Liter Verbrauch auf 100 Kilometern sind im Alltag zwar nicht ganz zu erreichen, liegen mit ungefähr sechs Litern aber immer noch im Rahmen. In der 110-PS-Variante, ab 17790 Euro zu haben, wird durch sechs Gänge geschaltet – gegen Aufpreis ist außerdem ein Siebengang-Automatikgetriebe zu haben.


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